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Nachrichten > Kultur und Bildung

Dynamische Interpretationen in Moll und Dur


Das Morgenstern Trio im Evangelischen Gemeindehaus Eberbach: Nina Reddig (Violine), Emanuel Wehse (Violoncello) und Cathérine Klipfel am Flügel. (Fotos:Gündling)

(ag) Mit Werken dreier Komponisten schloss gestern Abend die 59. Abonnementreihe der Kunstfreunde Eberbach e. V. mit dem Morgenstern Trio aus Essen, das im gut besuchten Evangelischen Gemeindehaus mit seinem virtuosen Vortrag nicht nur viel Beifall, sondern auch die entzückten Zurufe des Publikums erntete. Das Morgenstern Trio aus Essen ist ein in Musiker- und Zuhörerkreisen angesehenes Kammermusikensemble mit Nina Reddig an der Violine, Emanuel Wehse (Violoncello) und Cathérine Klipfel am Flügel.

Schade, dass Eberbach und Essen gelegentlich nicht näher beieinander liegen, man wollte fast die Musiker zurückholen und nochmals den Bedrich Smetana, nämlich sein Klaviertrio in g-Moll, zu Gehör kommen lassen. Die Vorlage des Ensembles dieser Klaviertriokomposition von fester organischer Musik voller Individualität im ersten Programmteil erklang changierend von schmerzlich gefühlvoll zu zart lyrisch, packte den Schmerz des Komponisten, der dieses Werk für sein verstorbenes Kind geschrieben hatte, hinein, mit viel Forte dazu fortschreitend entweder in einem warmen Celloton von Emanuel Wehse, einem manchmal fast schwebendem Violinklang (Nina Reddig) oder einer Meisterleistung, wie sie Cathérine Klipfel am Flügel hinlegte.

Umrahmt wurde Smetanas in manch tiefen Trauerton gesetztes Werk im ersten Programmteil mit dem dreisätzigen Klaviertrio Nr. 5 von Wolfgang Amadeus Mozart in festlichem C-Dur und von respektabler Länge. Mozarts Klaviertrioideal dreier gleichberechtigter Instrumente realisierte das Ensemble im Dialog zwischen Klavier und Streichinstrumenten auf eine feine Weise, welche in klarer Klavierlinie von Cathérine Klipfel die subtile Kompositionsweise Mozarts im sparsam, auf ein Thema beruhendem Allegro spiegelte und im Streicherklang fast träumerisch tastend vorwärts in den zweiten und dritten Satz überschritt.

Ins zweite Programmteil stand Ludwig van Beethovens viersätziges „Erzherzog-Trio“ in B-Dur, ein Paradestück für Klavier, geschrieben. Voll und vielstimmig und in schnellen Tastenfiguren im Allegro moderato, temperamentvoll im Scherzo, wechselte der Ton im dritten Satz auf eine lyrische Variation über, abgeschlossen durch das lebensfrohe Allegro moderato. Als Zugabe folgte ein Satz aus dem „Geistertrio“ Ludwig van Beethovens in D-Dur.

Informationen zu den nächsten Konzerten sowie für die 60. Jubiläumsabonnementreihe gibt es unter der Telefonnummer (06271) 4369.

10.05.08

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