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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Zusammenlegung sorgt für größere Flurstücke und bessere Waldwege


(Foto:C.Richter)

(cr) Keine keltische Kultstätte sondern ein nagelneues Natursteindenkmal wurde gestern in Schönbrunn beim Parkplatz "Im Höchsten" feierlich enthüllt. Erinnern soll das Monument aus drei Sandsteinfindlingen an einen Kraftakt, der über zehn Jahre lang die Gemeinde- und die Kreisverwaltung sowie viele Grundbesitzer beschäftigt hatte und jetzt abgeschlossen ist: die Waldzusammenlegung Schönbrunn. Baden-Württembergs Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk, und die Landtagsabgeordnete Elke Brunnemer (CDU) waren neben weiteren Gästen zu der Zeremonie nach Schönbrunn gekommen.

Betroffen von dem Verfahren, durch das viele kleine Privatwaldparzellen zu größeren Flurstücken vereinigt wurden, waren knapp 350 Eigentümer mit einer Waldfläche von insgesamt 520 Hektar. Von ursprünglich 2.027 Flurstücken mit einer Durchschnittsgröße von 26 Ar sind nun 496 Flurstücke übrig geblieben, deren Durchschnittsgröße aber auf gut einen Hektar angewachsen ist. Außerdem wurde im Rahmen der Zusammenlegung das vorhandene Waldwegenetz stark verbessert. Auch Maßnahmen für Landschaftspflege und Naturschutz wurden durchgeführt. Peter Hauk zog erfeut Bilanz: "Das Flurneuordnungsverfahren hat die Bewirtschaftung der Privatwälder in Schönbrunn nachhaltig verbessert und die ökologischen Ziele erfolgreich umgesetzt", betonte der Minister.

Bereits zwischen 1984 und 1996 war im Schönbrunner Ortsteil Haag eine Waldzusammenlegung mit 310 Teilnehmern durchgeführt worden, so dass das jetzt abgeschlossene Verfahren sich hauptsächlich auf die Ortsteile Schönbrunn, Moosbrunn und Schwanheim erstreckte. Auch Waldbesitzer aus dem Eberbacher Ortsteil Pleutersbach waren beteiligt. Sie wurden im Vorstand der Teilnehmergemeinschaft durch Werner Zimmermann vertreten, Vorsitzender war der ehemalige Schönbrunner Bürgermeister Roland Schilling.

Angeordnet wurde das Zusammenlegungsverfahren im Dezember 1994. Nach der Wahl des Vorstandes im Jahr 1996 und weiteren Vorbereitungen wurden in den Jahren 1999 bis 2002 die Bewertungen der Waldbestände durchgeführt. Teilweise waren durch Schneebruch Nachbewertungen erforderlich. Im Jahr 2006 erfolgte die Besitzeinweisung der neuen Flurstücke. Das unter der Leitung des Amtes für Flurneuordnung Sinsheim durchgeführte Verfahren wurde vor allem durch die Landsiedlung Baden-Württemberg GmbH abgewickelt. Die Gesamtkosten von rund 570.000 Euro wurden zu 84 Prozent aus Zuschüssen von Bund und Land bezahlt und zu 16 Prozent aus Beiträgen der Teilnehmer.

Unser Bild zeigt Beteiligte der Waldzusammenlegung mit dem Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft, Roland Schilling (4.v.r.), und Minister Peter Hauk (rechts) vor dem neuen Denkmal "Im Höchsten".

17.06.08

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