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Nachrichten > Kultur und Bildung

Eberbacher Künstler erlag schwerer Krankheit


Armin Stähle im Jahr 2002 mit einem der zwölf Werke seines Bilderzyklus "Maria-Mutter-Frau". (Foto:Richter)

(hr) Der Eberbacher Maler, Graphiker und Lehrer Armin Stähle ist am vergangenen Samstag nach langer Krankheit im Alter von 69 Jahren verstorben.

Stähle schuf seit Ende der 1950er Jahre Gemälde, Aquarelle, Federzeichnungen, Skizzen und Druckgraphiken. Seine erste Ausstellung hatte er im Jahr 1962. In der Folge wurden seine Werke im In- und Ausland gezeigt, unter anderem in München, London und Paris.

Stähles Hauptthemen waren "Mensch" und "Musik". Neben einzelnen Tafelbildern, Zeichnungen, Aquarellen und Radierungen entstanden verschiedene Mappenwerke wie z.B. die Radierungen "120 Tage des Marquis de Sade" oder die Siebdruckmappe "Jazztrilogie", in der Stähles Liebe zur Jazzmusik besonders zum Ausdruck kam. Nicht zuletzt deshalb begleitete er auch die Eberbacher Jazzreihe "Jazz Me" zeitweise als zeichnender Chronist und porträtierte Musiker während ihrer Auftritte (wir berichteten).

Stähle komme es nicht auf das Gegenständliche in der malerischen Darstellung, sondern das Malerische am Gegenständlichen an, beschrieb die Kunsthistorikerin Stefanie Heckmann die Arbeitsweise des gebürtigen Eberbachers. Und laut Professor Dieter Lincke sei es "eine Freude, all den zeichnerischen Erfindungen und Formvariationen nachzuspüren, wie Figuren verändert werden, wie sich Form und Bildgrund wechselseitig durchdringen, wie die Linie abwechselnd beschreibende und autonome Funktionen übernimmt".

Für Armin Stähle selbst war Malen vor allem spielerische Lust und Gefühlsäußerung, wobei er seine Werke aufwändig entwickelte und gestaltete. In jahrelanger künstlerischer Beschäftigung entstandenen auch Bearbeitungen der mittelalterlichen Madonnen aus Südtirol, die im Dom- und Diözesanmuseum in Brixen gesammelt sind. Als Lehrer war Stähle unter anderem an der Realschule Eberbach tätig.

12.08.08

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