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Nachrichten > Kultur und Bildung

Heidelberger Kripochef als sympathischer Romanheld


(Foto: Claudia Richter)

(cr) Gemütliche Enge herrschte am Dienstag in den Geschäftsräumen der Buchhandlung Greif in der Friedrichstraße bei der zweiten Autorenlesung in diesem Jahr, zu der Geschäftsführerin Martina Greif-Trussina eingeladen hatte. Als Gast kam der Buchautor Wolfgang Burger nach Eberbach und las aus seinem neuesten Kriminalroman "Echo einer Nacht".

Auch in diesem Buch geht es um die Arbeit und das manchmal etwas verzwickte Privatleben des Kriminalrats Alexander Gerlach, der als alleinerziehender Witwer mit seinen beiden pubertierenden Töchtern in Heidelberg wohnt, mit der Frau seines Chefs ein Verhältnis hat und sein Geld als Heidelberger Kripochef verdient. Sein neuester Fall beschäftigt Gerlach mit Kindesentführung, die ihn sogar Spuren bis nach Griechenland verfolgen lässt.

Der 57-jährige Autor ist eigentlich promovierter Ingenieur und an der Universität in Karlsruhe tätig. Auf die Frage wie er denn zum Schreiben gekommen sei, meinte er nur: "Meine Töchter hatten keine Lust mehr mit dem Papa zu spielen". Es habe etwas Neues kommen müssen. Bereits als Kind habe er schon spannende Geschichten erzählen können, erinnert sich Burger. Seine ersten - wenn auch kleinen - Erfolge hatte er bereits mit zwölf Jahren. Er erhielt damals für eine Kurzgeschichte ein Honorar von fünf Mark. Heute schreibt er erfolgreich Heidelberg-Romane, nachdem seine ersten veröffentlichen Karlsruhe-Krimis nicht genügend Leser fanden. Auf die Frage eines Gastes, warum er denn nicht über die Landeshauptstadt Stuttgart schreibe, kam die eindeutige Antwort, dass er als "Badener keine Schwabenkrimis" schreiben könne.

Mit Gerlach hat Burger einen Kriminalrat geschaffen, den man einfach sympathisch findet und dessen räumliches Umfeld man zumindest in Eberbach kennt. Man kann mitfühlen wie es ist, beispielsweise am Neckar entlang durch Neckargemünd zu fahren. Und wen stört es denn wirklich, dass das hessische Beerfelden auch zu Gerlachs Arbeitsbereich gehört?

Unter dem Titel "Eiskaltes Schweigen" ist bereits der nächste Heidelberg-Krimi in Arbeit, der im kommenden Frühjahr veröffentlicht werden soll.

Die nächste Veranstaltung der Buchhandlung Greif ist eine russische Matinée zusammen mit Ralph Schweizer und dem Klarinettenquartett "36 Finger" aus Weinheim. Sie findet am 18. Juli ab 10.30 Uhr in der Friedrichstraße 15 statt.

Infos im Internet:
www.wolfgang-burger.com


26.06.09

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