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Nachrichten > Wirtschaft und Arbeit

Mitarbeiter des WSA kämpfen für sichere Arbeitsplätze


Foto links: ein Blick auf die Versammlung in der Sporthalle Zwingenberg; Foto rechts: Helmut Veit, ÖPR des Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg (Fotos: Nicole Kolbe)

(ko) Am gestrigen Freitag fand die diesjährige Personalversammlung des Wasser- und Schifffahrtsamts (WSA) Heidelberg in der Zwingenberger Sporthalle statt und über 250 der insgesamt 320 Beschäftigten von Heidelberg bis Heilbronn folgten der Einladung. Wichtigste Punkte dieser Versammlung waren die Zukunft der Wasserstraße Neckar sowie der geplante Stellenabbau. Anwesend waren bei dieser Versammlung neben den Örtlichen Personalräten (ÖPR) beim WSA Heidelberg Helmut Veit und Thomas Braner auch Rudolf Wald, Bezirkspersonalratsvorsitzender (BPR) und Mitglied des Hauptpersonalrats beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sowie Achim Meerkamp vom Bundesvorstand ver.di.

Die Bundesregierung plant eine Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV). Hierbei sollen Personal und Arbeitsplätze abgebaut werden, Wasser- und Schifffahrtsämter zusammengelegt und die Wasserstraßen kategorisiert werden. Weitere erhebliche Umstrukturierungen sind geplant. Die Wasser- und Schifffahrtsämter sollen zentralisiert werden, u.a. ist eine Generaldirektion in Bonn geplant.

Bei Personaleinsparungen kann die Sicherheit am Fluss nicht mehr gewährleistet werden, was sich beispielsweise bei Hochwasser oder Eisbildung negativ auswirken kann. Es stellt sich die Frage wie finanzielle und personelle Einsparungen aufgefangen werden können. Für die Beschäftigten bedeutet dies möglicherweise längere Wege zu ihrem Arbeitsplatz oder sogar einen Wohnortwechsel. Auch kennen Mitarbeiter einer Generaldirektion in Bonn die örtlichen Gegebenheiten am Neckar nicht gut genug um entsprechende personelle Entscheidungen treffen zu können.

Mit einem Tarifvertrag möchten die Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsämter eine sozialverträgliche Reform erreichen, die den Mitarbeitern Sicherheit, feste Vereinbarungen sowie einen fairen Umgang garantiert. Beschäftigte der Wasser- und Schifffahrtsämter sind Beschäftigte des Bundes, die durch einen entsprechenden Tarifvertrag rechtliche Sicherheit fordern.

Da die Bundesregierung bisher auf die Kritik nicht reagiert hatte, sind ab der nächsten Woche entsprechende Aktionen von ver.di geplant um die Öffentlichkeit auf das Problem aufmerksam zu machen. Sollte die Regierung weiterhin keine Reaktion zeigen, sind auch Warnstreiks nicht ausgeschlossen.


12.01.13

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