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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Eberbacher Gesamtwehr fuhr 150 Mal zu Einsätzen


(o.v.l.)Der Kommandant der Gesamtwehr Eberbach Markus Lenk mit den für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrten, Stefan Dispan, Jochen Czeppel, Thomas Dispan, Dirk Zimmermann, Jürgen Zimmermann, Alexander Münch, Horst Schilling und Bürgermeister Peter Reichert. (u.l.v.l.) Kommandant Markus Lenk mit den für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrten, Klaus Layer, Jürgen Deschner und Bürgermeister Reichert. (u.r.v.l.) Kommandant Markus Lenk mit seinem ausscheidenden Stellvertreter Ralf Böhm, dessen Nachfolger Stefan Dispan und Bürgermeister Reichert. (Fotos:Wörner)

(tw) Am Freitagabend fand im Feuerwehrgerätehaus in der Güterbahnhofstraße die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eberbach statt, die wegen eines Alarms kurz vor Beginn der Veranstaltung erst etwas später anfangen konnte.

Das sei eben "Feuerwehr live" meinte Gesamtkommandant Markus Lenk, als er die Versammlung am Freitag mit 20-minütiger Verspätung eröffnete, nachdem die meisten Einsatzkräfte von einem Kleinbrand in der Talstraße zurückgekehrt waren. Lenk begrüßte neben den Feuerwehrleuten aus den Ortsteilen und der Stadt den Stellvertretenden Kreisbrandmeister Udo Dentz, die Unterkreisführerin Stefanie Heck und den Kreisjugendfeuerwehrwart Gregor Wipfler. Weiter Bürgermeister Peter Reichert, der sich am Tag zuvor schon die Räumlichkeiten der Feuerwehr angesehen und sich eingehend informiert hatte, sowie der Leiter des Ordnungsamtes Rainer Menges und die Feuerwehrsachbearbeiterin Bärbel Preißendörfer, einige Gemeinderäte und Ortsvorsteher.

Unterstützt durch die Leinwandpräsentation von Schriftführerin Sandra Eckhardt berichteten die Schriftführer aus Brombach, Friedrichsdorf, Lindach, Pleutersbach und Rockenau über die Mannschaftsstärke, die Einsätze, Dienste und Übungen ihrer Abteilungen, über Renovierungsarbeiten in ihren Stützpunkten, die Jugendarbeit in den Ortsteilen, gesellschaftliche Ereignisse mit Festen oder Festbesuchen und ihre Feuerwehrausflüge.

Schriftführer Stefan Eckhart von der Abteilung Stadt bezifferte in seinem Jahresbericht die Mannschaftsstärke der Eberbacher Gesamtwehr auf 247 Mitglieder, davon 176 Aktive, 27 Jugendfeuerwehrangehörige und 49 Alterskameraden. Die Abteilung Stadt verzeichnet 91 Mitglieder, davon 60 im aktiven Dienst, 22 in der Jugendfeuerwehr und neun Feuerwehrleute gehören der Altersmannschaft an. Im Jahr 2012 absolvierten die Kameraden der Abteilung Stadt 27 Hauptdienste berichtete Eckhardt weiter. Mit Knobel- und Gestaltungsaufgaben sorgten die Ausbilder für einen abwechslungsreichen Übungsdienst der Mannschaft. Die Zusammenarbeit mit den Abteilungen wurde u.a. mit Übungen der Personenrettung und dem Heben und Bewegen von Lasten in den einzelnen Ortsteilen vertieft. Neben den Diensten gab es diverse andere Termine, angefangen mit der Unterstützung der Jugend bei der Christbaumsammelaktion, die an diesem Wochenende wieder anstand. Weiter oblag der Feuerwehr beim Frühlingslauf die Streckensicherung im gesamten Stadtgebiet. Mit Atemschutzübungen bei der Berufsfeuerwehr Heidelberg und in Ladenburg, sowie mit der Übung Rheinflut aller Wehren des RP Karlsruhe trug man den hohen Anforderungen Rechnung, die heute an die freiwilligen Feuerwehrleute gestellt werden. Im vergangenen Jahr besuchten deshalb über 60 Kameraden zum Teil mehrtägige Lehrgänge und Seminare in Praxis und Theorie.

Die Gesamtwehr Eberbach fuhr im Jahr 2012 150 Einsätze. Darunter 8 Klein-, 4 Mittel- und 2 Großbrände, 64 Hilfeleistungen, Einsätze wegen Gefahrgut und Öl, Sicherheitswachdienste und einiges mehr. Dabei gab es auch 26 Fehlalarmierungen. Bei den Einsätzen der Feuerwehr wurden 62 Personen gerettet. Stefan Eckhardt erinnerte an einige Einsätze wie den Flächenbrand an der B37, den Schiffsbrand auf dem Neckar bei Pleutersbach, die Brände in der Hallgasse und der Backgasse sowie die Überlandhilfe beim Brand der Mühle in Helmstadt-Bargen (OT Flinsbach) und beim Brand des Sägewerkes in Heddesbach.
Die Eberbacher Jugendfeuerwehr präsentierte sich und das vergangene Jahr in einem "heißen" Videoclip mit passender Musik.

Mit 150 Einsätzen pro Jahr, rechnerisch alle 2,17 Tage ein Einsatz befinde man sich im oberen Drittel der Gesamtstatistik des Rhein-Neckar-Kreises. Eberbach sei nach wie vor als Mittelzentrum zu sehen, führte Gesamtkommandant Markus Lenk in seiner Ansprache bei der Jahreshauptversammlung aus. Da alle Aktiven freiwillig bei der Feuerwehr ihren Dienst versehen, sollte man das Aufgabengebiet auch auf die Pflichtaufgaben einer Feuerwehr beschränken. Angesichts immer anspruchsvollerer und zeitintensiverer Ausbildung sei es fraglich wie lange noch ein freiwilliger Feuerwehrdienst, Tag und Nacht und an Sonn- und Feiertagen zur Sicherheit für Bürger, Industrie und Handwerk in der Region funktionieren könne, so der Kommandant weiter. Lenk beklagte den Sanierungsstau am Gerätehaus seit bekannt werden der Neubaupläne des damaligen Stadtbaumeisters vor acht Jahren, und wünschte sich, dass eine klare Linie gefunden wird, wie es weitergehen soll. Ein Dank des Kommandanten ging an seine hochmotivierte Mannschaft, an Betriebe und Unternehmen für die Freistellung der Feuerwehrlaute zu Einsätzen, den Gemeinderat, an das Stadtbauamt mit Manfred Schüssler, das Ordnungsamt, an die Feuerwehrsachbearbeiterin, den Leiter des Bauhofs Achim Galm, sowie an den Kämmerer Patrick Müller und seinen Stellvertreter Christian Vieser.

Für Ihn sei der Abend etwas Besonderes bekundete Bürgermeister Peter Reichert in seiner Vorstellung und den Grußworten an die Versammlung. Und bestimmt sei es für alle spannend gewesen, ob nun der Neue eine Ahnung vom Feuerwehrwesen habe und wie er die Bedeutung der Feuerwehr sehe. Für ihn bildeten Feuerwehr, Stadtverwaltung und Gemeinderat eine Einheit. Ein Miteinander basierend auf Vertrauen, gegenseitiger Achtung und das Erkennen dessen was notwendig und machbar ist, stelle für ihn die Grundlage der Zusammenarbeit dar. Er bevorzuge den direkten persönlichen Kontakt, den man jederzeit und ohne Scheu suchen könne, so der Bürgermeister weiter. Er wolle jederzeit für die Feuerwehr da sein und intensiven Kontakt zu den Kommandanten halten um gemeinsam gute Arbeit für die Stadt leisten zu können. Bei den Feuerwehrleuten bedankte sich Peter Reichert für ihren Einsatz, manchmal bis an die körperlichen und psychischen Grenzen. Sie seien in unserer Gesellschaft und in unserer Stadt nicht wegzudenken.

Im Verlauf der Jahreshauptversammlung wurde Stefan Dispan als neuer stellvertretender Gesamtkommandant gewählt. Amtsinhaber Ralf Böhm von der Abteilung Friedrichsdorf der das Amt 10 Jahre innehatte, stand aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung, bleibt aber Kommandant der Abteilung Friedrichsdorf.

Der Stellvertretende Kreisbrandmeister Udo Dentz nahm zusammen mit Unterkreisführerin Stefanie Heck und Bürgermeister Reichert die Ehrungen vor.

Ehrungen und Beförderungen

Ehrungen vom Kreis
Für Jugendarbeit/Silbermedaille:
Jochen Fleck

Ehrungen vom Land Baden-Württemberg
25 Jahre aktiver Feuerwehrdienst/ Ehrenabzeichen in Silber:
Jochen Czeppel (Abt. Pleutersbach), Dispan, Stefan (Abt. Pleutersbach), Thomas Dispan (Abt. Pleutersbach), Alexander Münch (Abt. Friedrichsdorf), Horst Schilling (Abt. Stadt), Dirk Zimmermann (Abt. Pleutersbach) und Jürgen Zimmermann (Abt. Pleutersbach).

40 Jahre aktiver Feuerwehrdienst/ Ehrenzeichen in Gold:
Jürgen Deschner (Abt. Stadt), Klaus Layer (Abt. Brombach) und nicht auf unserem Bild Wolfgang Wäsch (Abt. Rockenau).

Beförderung zum Maschinisten:
Jens Böhm (Abt. Stadt), Florian Lehn (Abt. Pleutersbach), Dennis Weber (Abt. Brombach).

Beförderungen zur Feuerwehrfrau/ zum Feuerwehrmann:
Isabell Neureuther (Abt. Lindach), Kai Stigmann (Abt. Lindach), Holger Stigmann (Abt. Lindach), Marvin Layer (Abt. Brombach), Raphael Seib (Abt. Brombach), Alexander Schnepf (Abt. Brombach), Arndt Wölke (Abt. Friedrichsdorf), Daniel Wettig (Abt. Pleutersbach) und Florian Zeller(Abt. Stadt).


13.01.13

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