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Nachrichten > Kultur und Bildung

Närrisches Feuerwerk zündete in der Alten Narrhalla


(Fotos: privat)

(bro) (rh) „Das war die Beerfelder Fastnacht…“ - so schallte es an den beiden vergangenen Samstagen jeweils gegen 0.45 Uhr durch die Alte Narrhalla in Beerfelden. Geschafft, aber glücklich verabschiedeten sich die Aktiven der Carneval Gesellschaft Beerfelden mit dem Evergreen der dreimal elf Jahre alten Galgenvögel von ihrem Publikum.

Begonnen hatte die Schau jeweils pünktlich um 19.33 Uhr, als Fabienne Hemberger und Michéle Johe als Senioren in ihrer kleinen exklusiven Fahrschule die Meute anheizten. Nach der Begrüßung durch Sitzungspräsident Robin Hemberger folgten anschließend zwei Büttenreden, in denen zunächst Frank Breitinger von seinen Urlaubserlebnissen in Mallorca berichtete, ehe dann Heike Schäffler als "sexy Kuh vom Lande" die Bühne enterte und einige Anekdoten zum Besten gab. Diesen Sprachbeiträgen folgte dann das erste tänzerische Highlight des Abends. Die von Silke Berger und Nadja Lautenschläger betreute kleine Garde fegte in voller Anmut über das Parkett. Etwas ruhiger und bedächtiger ging es im nächsten Programmpunkt zu, als die fünf Beerfelder "Trauerschnallen", Diana Weil-Zimmermann, Coby Ihrig, Heike Johe, Ulla Hofmann und Irene Johe, Geschichten zwischen Frisör und Friedhof zu erzählen wussten. "Schneller und agiler als ein Scheibenwischer bei Dauerregen“ - so beschrieb Robin Hemberger die beiden Funkenmariechen Sophia Büxler und Verena Schäfer, die mit einem überragenden Paartanz in ihren neuen Kostümen zu begeistern wussten. Einstudiert hatten diesen Tanz mit ihnen Kathrin Adolph und Franca Rüting. Schließlich folgte ein lokalpolitisch angehauchter Vortrag des "Trio Corpulento" in Gestalt von "Herrn Vetterle" (Karl-Heinz Hemberger), des "Loddels aus Gammelsbach" (Lothar Helm) und des neuen Bauhofstars "Ronny Irrgang-Menze" (Ralf Johann). Sie diskutierten über Eröffnungszeitpunkte von Seniorenwohnanlagen und präsentierten Vorschläge, wie die finanziellen Mittel zur Dorfentwicklung sinnvoll eingesetzt werden könnten. Zu den Klängen von "Türlich, türlich" betrat im Anschluss daran die große Garde der CGB die Bretter, die die närrische Welt bedeuten. Angeleitet von Ulrike Burkard-Blome hatten sie in mühevoller und schweißtreibender Arbeit wieder einen mehr als sehenswerten Gardetanz einstudiert. Akustisch gefordert wurde das närrische Auditorium dann von "Schmusekater Kusi" (Markus Müller) und dem "bunten Vogel Bino" (Robin Hemberger), die über das Jahr hinweg wieder allerhand schöne Storys beobachtet hatten. Ein neues Modell einer Bütt präsentierten im folgenden Punkt "Psychologe Prof. Dr. Spinner" (Dennis Hemberger) und sein "durchgeknallter Patient" (Felix Sasse), der sich nur mit Gesang verständigen konnte und die Halle zum Kochen brachte. Ein emotionaler wie qualitativer Höhepunkt war dann vor der Pause der Auftritt der dreimal elf Jahre gewordenen Galgenvögel. Dabei kamen Gesellschaftskritik an Projekten wie dem Airport Berlin oder dem Millionengrab Nürburgring genau so wenig zu kurz wie die in „Schaun mer mal“ verpackten lokalen Ereignisse und der eigene Geburtstag. Zu diesem Geburtstag gab es am ersten bunten Abend ein imposantes Geschenk. Karl Tikale hatte eine rund ein Meter hohe Nachbildung des Galgens gebaut und schenkte diese den Galgenvögeln. Sichtlich bewegt nahmen sie dieses Präsent aus den Händen von CGB-Vorsitzendem Karl-Heinz Hemberger und Bürgermeister Gottfried Görig entgegen.

Nachdem sich die Zuschauer dann in einer kurzen Pause stärken konnten, ging es mit einer Reise um die Welt weiter. Die „Young Generation“ ging auf die Suche nach dem abgehauenen Herbert, der nach Stopps in Hamburg, Istanbul, der Schweiz und Texas schließlich in Rio de Janeiro wieder gefunden wurde und zum Abschluss mit allen Protagonisten gemeinsam den Gangnam-Style zum Besten gab. Dass zu einem Jubiläum wie dem der Galgenvögel auch Festdamen gehören, nahmen Heike und Michéle Johe im nächsten Programmpunkt zum Anlass, musikalisch und rednerisch zu gratulieren. Tänzerisch ging es danach weiter, als die "Wild Angels" die schönsten Piraten des Abends waren und mit einem Showtanz in phantasievollen Kostümen das Publikum begeisterten. Einstudiert hatten diesen Tanz mit den Mädchen Nina Sturm und Tabea Hartmann. Längst schon zum guten Ton gehören bei der CGB mittlerweile auch die "Dauwegribbel" in Gestalt von Stefan Münkel und Dirk Bondes. Ein absolutes Highlight bot dann ein neues Gesicht auf den Brettern in der alten Narrhalla. Extra vom CC Rot-Weiss Steinbach eingeflogen, fesselte Büttenrednerlegende Udo Reubold das Publikum, als er detailgetreu seine Erfahrungen mit dem Oberzentler im Allgemein schilderte und anschließend detailliert wiedergab, was im Spätherbst in der Dieselstraße im Epizentrum des Handwerks so alles geschah. Bevor dann die Galgenvögel den närrischen Reigen beschlossen, folgten zwei weitere tänzerische Höhepunkte. Zunächst enterten die "Blutdruckmesser" das Parkett und schwebten bzw. wirbelten als Elfen und Schlümpfe in einem Mini-Musical - instruiert von Regina Georg und Diana Weil-Zimmermann - umher. Dann ging es in den tiefen Urwald, in dem die "Dream Girls" einmal wieder bewiesen, dass sie an Kreativität und Ideen nahezu nicht zu überbieten sind. Eine ganze Menge lustiger Affen, angeführt von der "Big Mama", präsentierte einen Showtanz der Extraklasse und brachten die Zuschauer vor dem großen Finale so richtig in Fahrt. Den Abschluss umrahmten dann traditionell die Galgenvögel mit einem Stimmungspotpourri und anschließend mit allen Aktiven zusammen mit dem Gänsehaut-Song „Das war die Beerfelder Fastnacht…“.

Als dann schließlich Luftschlagen und Konfetti von der Decke kamen, konnte man sowohl auf der Bühne als auch im Publikum in lauter strahlende Gesichter blicken, die gemeinsam einen gelungenen Abend verlebt hatten und einmal mehr demonstrierten, dass die Beerfelder Fastnacht lebt.

12.02.13

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