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Nachrichten > Wirtschaft und Arbeit

Erlöse geben etwas nach


Den höchsten Festmeterpreis erzielte diesmal ein Lärchenstamm aus dem Stadtwald Amorbach. (Foto: Claudia Richter)

(cr) Seit Januar liegen auf dem Festgelände in der Au über 400 Holzstämme, die zum Verkauf angeboten wurden (wir berichteten). Gestern endete die Angebotsfrist, und alle Stämme haben bei der diesjährigen Nadelwertholzsubmission einen Käufer gefunden.

Bereits zum siebten Mal wurde in Eberbach die Wertholzsubmission durchgeführt. Angeboten wurden diesmal 428 Lärchen-, Douglasien-, Fichten- Kiefern- und Tannenstämme, die an den Meistbietenden verkauft werden sollten. Insgesamt 760 Festmeter Holz konnten bis gestern morgen 9 Uhr beim Kreisforstamt in Neckargemünd beboten werden. 16 Bieter aus der Schweiz, Österreich und Deutschland zeigten Interesse und gaben ihre Gebote für die Hölzer ab, die von 30 Waldbesitzern, darunter die Stadt Eberbach, auf dem Festplatz in der Au angeliefert worden waren. Mit einem Durchschnittspreis von 230 Euro je Festmeter lag der Erlös zwar unter den Erlösen des letzten Jahres, dennoch seien die Waldbesitzer mit dem Ergebnis zufrieden, so Gerald Richter vom Kreisforstamt in Neckargemünd. Über einen besonders guten Verkaufspreis kann sich die Stadt Amorbach freuen. Aus ihrem Stadtwald wurde ein Lärchenstamm angeliefert, der einem Furnierwerk 689 Euro pro Festmeter wert ist. Das Holz werde wahrscheinlich Verwendung für Einrichtungsgegenstände mit hochwertiger Oberfläche im Möbel- oder Schiffsbau finden, meinte Richter. Mit insgesamt acht Mitarbeitern habe man am gestrigen Donnerstag ab 9 Uhr bis etwa 13 Uhr die vorliegenden Angebote ausgewertet und feststellen können, dass alle Baumstämme einen Käufer gefunden haben.

In den nächsten Wochen werden die neuen Besitzer die Stämme abfahren, und das Kreisforstamt wird den Festplatz, den die Stadtverwaltung Eberbach für die Dauer der Submission zur Verfügung gestellt hat, wieder herrichten. In der letzten öffentlichen Sitzung des Eberbacher Gemeinderats fragte SPD-Fraktionsvorsitzender Rolf Schieck, ob bei dieser Aktion "auch etwas für die Stadt hängen" bliebe wegen der wochenlangen Nutzung des Festplatzes. Bürgermeister Peter Reichert konnte diese Frage damals nicht sofort beantworten. Der Leiter der Stadtförsterei, Siegfried Riedl, versicherte heute auf unsere Anfrage, dass Schieck in der nächsten Woche im Ausschuss auf seine Frage von Seiten der Stadtverwaltung eine Antwort erhalten werde.

14.02.14

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