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Nachrichten > Natur und Umwelt

Waldbande entdeckt die Natur mit verbundenen Augen


(Foto: privat)

(bro) (chk) Wie viele Sinne hat der Mensch eigentlich? Einleitend und vorbereitend auf das, was kommt, wusste die Waldbande kürzlich alle fünf Sinne zu nennen: Fühlen, Riechen, Sehen, Hören und Schmecken.

Zunächst sollte der Sehsinn auf die Probe gestellt werden. Hierzu legten die NAJU- Betreuerinnen auf dem Breitenstein einen „Pfad der fremden Dinge“ an. Entlang eines Wanderwegs wurden zehn verschiedene Gegenstände gut versteckt. Die Dinge hatten alle eines gemeinsam, sie gehörten nicht in die Natur. Aufmerksam spazierten die 21 NAJU-Kinder den Pfad entlang und machten Tontopf, Zollstock, Bastelschere, Klebeband, Toilettenpapier, Gummihandschuh, Müll, Besteck und eine Mütze mehr oder weniger schnell aus. Letztlich fanden die Jungen und Mädchen alle fremden Dinge und besprachen ihre Funde und deren eigentliche Bestimmung.

Anschließend kam der Tast- und Hörsinn an die Reihe. In der sogenannten „Blinden Karawane“ tasteten sich die NAJU-Kinder mit verbundenen Augen entlang eines zwischen mehreren Bäumen gespannten Seils. Nicht sehend, kam den Kindern die Strecke länger vor, als sie tatsächlich war. Die Waldbande schärfte ihre Sinne und achtete auf alle Geräusche, Bodenunebenheiten und die sichere Führungshilfe - das Seil. Sie hörten Vogelgezwitscher, Regen, das Geräusch einer Motorsäge, Kinderlachen und Hundegebell. Mit den Füßen erspürte die "blinde Karawane" Matsch, Gras, Hügel, Äste, Laub und Steine.

Am Hof angekommen, ging es nach einer Pause mit heißem Kinderpunsch und freiem Spiel an die Fortsetzung der Sinnesreise. Die „Geschmacksexplosion“ war der krönende Abschluss des verregneten Vormittages. Dazu stellten sich alle Kinder mit geschlossenen Augen in einen Kreis, hielten mit einer Hand die Nase zu und streckten die andere Hand nach vorne. In die offenen Hände streute eine NAJU-Betreuerin selbst gemachten Vanillezucker. Die Kinder sollten auf Kommando den Inhalt ihrer Hand abschlecken, dabei aber nicht vergessen, die Nase zuzuhalten. Nach einer kurzen Weile durften sie dann die Nase öffnen und waren vom plötzlichen Vanillegeschmack im Mund überrascht. Zuvor übte die Waldbande die Geschmacksreise mit Zimt - doch nur mit verbundenen Augen. Die Nase hielten sie dabei nicht zu.

Am Montag, 24. März, besucht die Waldbande die NAJU Gruppe Mosbach auf dem Heinrichhof in Obrigheim. Diese Veranstaltung (Dauer: rund 2,5 Stunden) richtet sich an Sechs- bis Zehnjährige. Treffpunkt ist der Parkplatz "Grüner Baum" um 14.45 Uhr. Es sollen Fahrgemeinschaften gebildet werden. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich (Tel. (06271) 8099888 oder via E-Mail (s.u.)).

E-Mail-Kontakt: naju-eberbach@web.de

Infos im Internet:
www.nabu-eberbach.de


25.02.14

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