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Straftaten weiterhin auf insgesamt niedrigem Niveau


Bernd Grimm, Erich Lindenthal und Gerd Lipponer (v.l.) bei der Vorstellung der Kriminalstatistik. (Foto: Claudia Richter)

(cr) Im Polizeirevier Eberbach wurde kürzlich die Kriminalstatistik für 2013 vorgestellt. Trotz leicht gestiegener Straftaten, könne man in Eberbach sicher leben, so das Fazit der Beamten.

Revierleiter Erich Lindenthal, Stellvertreter Gerd Lipponer und Jugendsachbearbeiter Bernd Grimm stellten den Jahresbericht zur polizeilichen Kriminalstatistik 2013 vor, zum ersten Mal ohne die Kollegen der Kriminalaußenstelle, denn diese wurde nach der Polizeireform Ende 2013 geschlossen.

Insgesamt 872 Straftaten wurden im vergangenen Jahr im Revierbereich Eberbach mit Schönbrunn und Heddesbach registriert, 550 wurde bereits aufgeklärt, was einer Aufklärungsquote von 63 Prozent entspricht. Eine traurige Bilanz müsse man nach sechs Jahren ohne Tötungsdelikte ziehen, so Lindenthal: Anfang Januar galt es einen Doppelmord zu klären (wir berichteten). Außerdem beschäftigen die Beamten zwei versuchte Tötungsdelikte: Im Mai ein Mordversuch eines 38-Jährigen an seiner 34-jährigen Ehefrau mit Chloroform und kurz vor Weihnachten die Hammerattacke eines 65-Jährigen gegen seine 67-jährige Ehefrau.

Bei den Raubstraftaten gab es nur einen Fall, bekannt wurden vier Sexualstraftaten. Prozentual gesehen liegen die Vermögensdelikte mit 29 (Vorjahr 19) Prozent auf Platz 1, gefolgt von den Diebstählen mit 24 (32) Prozent. Es folgen die Rohheitsdelikte mit 15 (12) Prozent und Sachbeschädigungen mit 13 (15) Prozent. Die Rauschgiftkriminalität liegt bei 4 (5) Prozent. Die Häufigkeitsziffer (Anzahl der bekannt gewordenen Straftaten bezogen auf 100.000 Einwohner) liegt im Bereich des Eberbacher Reviers bei 4.930 (Vorjahr 4.692). Für den Stadtbereich Eberbach liegt der Wert bei 5.621 (Vorjahr 5.297). Zum Vergleich: In Heidelberg ist die Häufigkeitsziffer mit 9.350 deutlich höher.

Insgesamt haben die Eberbacher Polizisten im vergangenen Jahr 376 Tatverdächtige ermittelt (287 männlich, 89 weiblich). 26 Prozent waren unter 21 Jahre alt. Unter diesen 97 Jungtätern waren 20 Kinder und 35 Jugendliche. Obwohl sich die Straftaten gegenüber 2012 insgesamt etwas erhöht haben, bewegen sie sich im Eberbacher Bereich nach wie vor auf recht niedrigem Niveau. Weiterhin setzt die Polizei auf die kommunale Kriminalprävention zusammen mit Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger.

Neben der für Eberbach nachteiligen Verlegung der Kriminalpolizei hat die Polizeireform auch positive Folgen gezeigt: Seit Januar 2014 wurde das Revierteam in Eberbach um zwei zusätzliche Beamte verstärkt.

21.04.14

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