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Nachrichten > Natur und Umwelt

Marienkräuter und mehr


(Foto: privat)

(hr) (dl) Anlässlich Mariä Himmelfahrt am 15. August hatten am vergangenen Samstag die Heilkräuterfachfrau und Gesundheitsberaterin Gerlinde Willner aus Brombach sowie Doris Lenz vom „Interkulturellen Garten“ zu einer Kräuterwanderung in die Au eingeladen.

Eine kleine und heitere Gruppe von Frauen fand sich dort trotz des unbeständigen Wetters und der Urlaubszeit ein, um mehr über Marien,- Wild- und Heilkräuter zu erfahren.

Die „Marienkräuter“ werden von Mitte August bis Mitte September gesammelt. Marienpflanzen sind Heilpflanzen, von denen man sagt, sie seien besonders heilkräftig, und einige unter ihnen schaffen speziell bei Frauenleiden Erleichterung, wie etwa die Schafgarbe. Zu Mariä Himmelfahrt werden viele Kräuter Maria zu Ehren geweiht und deshalb bereits seit dem Mittelalter „Marienkräutersträuße“ zur Segnung in die katholischen Kirchen getragen.

Bereits im Garten selbst wurde man schnell fündig mit dem Johanniskraut, dem Dost und der Goldrute - drei von vielen Pflanzen, wie sie gerne für Marienkräutersträuße verwendet werden. In die Sträuße werden traditionell mindestens sieben verschiedene Kräuter gebunden, oft mit einer Königskerze in der Mitte. Die Klassiker unter den Marienkräutern sind Ringelblume, Wegwarte, Frauenmantel, Johanniskraut, Schafgarbe, Rainfarn, Beifuß, Weinraute, Labkraut, Wermut, Goldrute, Baldrian und Dost.

Gerlinde Willner wusste zu jedem Kräutlein eine ganze Menge an Informationen bezüglich Inhaltsstoffe, Anwendung und Zubereitung zu berichten, und so konnten die Frauen sowohl viel Kräuterwissen, aber auch über das Brauchtum der Mariensegnungen und über altertümliche Pflanzen- und Zahlenmystik erfahren. Auch in der Küche lassen sich die Wild- und Heilkräuter auf gesunde und wohlschmeckende Weise bestens integrieren und sind auch in der Körper- und Hautpflege unentbehrlich.
Allerdings war der Zeitpunkt für eine Kräuterernte an diesem Tag nicht gerade ideal, denn die Kräuter sollten möglichst nur in abgetrocknetem Zustand gesammelt werden, wenn sie ihre volle Wirksamkeit entfaltet haben.

Während die kleine Frauengruppe auf ihrem gemütlichen Kräuterspaziergang noch Glück mit dem Wetter hatte, wurde das anschließende gemütliche Beisammensein im Garten durch einen heftigen Regenschauer aufgeschreckt. Aber dennoch ließ man sich einen heißen Kaffee oder Kräuterhexentee auch Kräuterbrot und Hefezopf zum Abschluss noch gut schmecken.

Aufgrund des stetig wachsenden Interesses, wollen die beiden Initiatorinnen Willner und Lenz auch zukünftig themenbezogene, regelmäßige Kräuterwanderungen in der Au anbieten. Weitere Informationen gibt es bei Gerlinde Willner unter Tel.(06272) 1243.

18.08.14

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