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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

60 interessierte Bürger informierten sich bei der IWE über Windenergie


(Foto: privat)

(hr) (jt) Im Restaurant am Leopoldsplatz startete am Mittwochabend die Initiative Windenergie für Eberbach (IWE) mit ihrer Informationsreihe zur Windenergie.

Überwältigt sowohl vom großen Interesse der Eberbacher am Thema Windenergie zeigte sich Jens Thomson, Sprecher der IWE, in seiner Begrüßung der rund 60 Gäste. Er freute sich, dass die IWE neben den Eberbacher Energiespezialisten Kerstin Thomson und Ralf Bermich die beiden "Windmüller" Bernd Brunner und Uwe Steiff sowie den Projektentwickler Jürgen Simon für diese erste IWE-Veranstaltung gewinnen konnte.

Stadt- und Kreisrätin Kerstin Thomson lobte zunächst die von der Bundesregierung propagierte Energiewende. Neben dem wichtigen Thema Energieeinsparung sollte demnach möglichst viel regenerative Energie zum Einsatz kommen. Hierbei könnte und sollte auch Eberbach einen Anteil leisten und die Windenergie auf dem Hebert nutzen.

Als nächster Redner erläuterte Ralf Bermich, der Leiter der Energieabteilung im Heidelberger Umweltamt, anschaulich und verständlich das komplexe Planungsrecht für Windkraftanlagen. So habe die Stadt Eberbach über den Flächennutzungsplan durchaus Gestaltungs- und Lenkungsspielraum und könnte sogar auf sechs Standorten rund um Eberbach Windkraftanlagen realisieren.

Planung, Bau und Betrieb des Bürgerwindparks "Großer Wald" Hettingen waren das zentrale Thema von Bernd Brunner und Uwe Steiff, die mit Zahlen, Daten und Details verblüfften. Kaum einer der Anwesenden hatte zum Beispiel gewusst, dass das Fundament für ein Windrad nur rund 50 cm dick sein muss. Mit vielen weiteren Fakten und Fotos untermauerten Brunner und Steiff , dass Windräder so geplant und gebaut werden können, dass die Bedenken der Gegner sowie die Bedürfnisse der Bürger, Tiere und Natur geachtet werden.

Jürgen Simon schließlich als letzter Referent brach eine Lanze zum einen für den Hebert als Standort in Eberbach und zum anderen für die Beteiligung von Bürgern an einem Windpark. Nach seinen Untersuchungen auf dem Hebert vor etwa vier Jahren hätte bereits mit dem Bau begonnen werden können und die ersten Windräder könnten sich bereits drehen. Durch die mehrjährige Verspätung werden die zu erwartenden Gewinne nicht mehr ganz so hoch sein, aber es werde auch aus heutiger Sicht wirtschaftlich sein, auf dem Hebert Windräder zu betreiben. Zumal die örtlichen Gegebenheiten dort für einen Windpark ideal seien.

Die nächste IWE-Mitgliederversammlung findet am 15. April um 19.30 Uhr im Restaurant am Leopoldsplatz statt. Die zweite IWE-Infoveranstaltung ist für 23. April um 19.30 Uhr in denselben Räumlichkeiten geplant. Schließlich ist Anfang Mai eine gemeinsame Fahrt aller interessierten Eberbacher Bürger zu einer bestehenden Windkraftanlage vorgesehen.

Infos im Internet:
www.iw-eberbach.de


27.03.15

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