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Bedingungsloser Einsatz gegen die Windkraft


Oliver von Falkenburg kandidiert am 29. April für die CDU um das Bürgermeisteramt in Oberzent. (Foto: Greif)

(tom) Auf dem CDU-Ticket kandidiert Oliver von Falkenburg für den Bürgermeisterposten in der neuen Stadt Oberzent. Der gebürtige Niederbayer wohnt seit sechs Jahren im Stadtteil Unter-Sensbach. Er ist 32 Jahre alt, Mitglied der CDU und der Jungen Union im Odenwaldkreis. Falkenburg ist in der Unteren Naturschutzbehörde beim Kreis Bergstraße beschäftigt und strebt dort im Dualen Studium den Bachelor of Public Administration an.

Nach einer ernsten Erkrankung schon in jungen Jahren „musste ich den Weg ins Leben zurückfinden“ und nach einem Jurastudium eine berufliche Umorientierung vornehmen, erzählt der Kandidat. Aus dieser Erfahrung leite er Motivation, Zuversicht und den Gestaltungswillen ab, den Start der neuen Stadt Oberzent mit frischer Energie und innovativen Ansätzen als Bürgermeister zu begleiten.

Die Bürgerbeteiligung steht auf seiner Agenda ganz oben, um die Umsetzung von zukunftsträchtigen investiven Projekten zu erreichen. Hierbei will er Ideen, Anregungen und Kritik der Einwohner einfließen lassen. Dabei bieten sich seinen Worten zufolge „online“ und „offline“ betriebene Bürgernetzwerke oder ein Bürgerhaushalt als Formen direkter Beteiligung bei den kommunalpolitischen Prozessen an. „Nur Transparenz schafft Vertrauen in die Politik“, betont der 32-Jährige.

Die Einbeziehung der Bevölkerung ist für ihn auch deshalb von herausragender Bedeutung, weil es sich bei Oberzent um eine Flächenstadt handelt. Sie brauche neue Impulse, moderne Verwaltungssteuerung und den Blick in die Zukunft. Falkenburgs weitere Schwerpunkte stellen die Verbesserung des Anschlusses an die Metropolregion Rhein-Neckar mithilfe der neuen Wirtschaftsförderungsstelle, die ärztliche Versorgung und der bedingungslose Einsatz gegen den Ausbau der Windkraft dar.

Die Einschränkung der Lebensqualität durch die Rotoren und die rücksichtslose Zerstörung „unserer einmaligen Natur im südlichen Odenwald durch ein landespolitisches Ziel sind für mich nicht hinnehmbar“, hebt er hervor. Der Kandidat nennt die bekannten zahlreichen negativen Einflüsse von Windkraftanlagen auf Natur und Tierwelt. Seiner Meinung nach beeinträchtigen die Windparks den Tourismus und die Lebensgrundlage der vom Tourismus abhängigen Menschen erheblich.

Der Odenwald habe das Prädikat "Unesco-Global-Geopark". Die Oberzent locke beispielsweise Wanderer, Radfahrer und Skilangläufer auf der Suche nach einem aktiven Naturerlebnis an. Durch eine Einkesselung von Rotoren „wird dieses Streben nach Freiheit und Unberührtheit zerstört“. Eine Dominanz der Windkraftanlagen im Landschaftsbild und eine Beeinträchtigung der Aussicht muss verhindert werden, postuliert er.

Die Eigen- und Besonderheiten der bisherigen Kommunen gelte es zu bewahren, „aber gleichzeitig muss ein neues Wir-Gefühl zur Erzeugung einer gemeinsamen Identität geschaffen werden“. Das rege Vereinsleben in der Oberzent sei ein wertvoller Bestandteil des Zusammenlebens und der Integration. Um die Arbeit der Vereine zu erleichtern, bedarf es laut den Worten des 32-Jährigen einer Vereinsfördersatzung, um etwa konkret bei der Neuerrichtung, Erweiterung und Sanierung von Sportstätten, Vereinsheimen und Anlagen Zuschüsse erlangen zu können.

„Außerdem sind wir auf den Verbleib unserer Jugendlichen in der Region angewiesen“, betont er. Von Falkenburg setzt sich deshalb für eine starke Vernetzung von Jugendlichen, Eltern, Schulen und Betrieben ein. Ausbildung müsse sowohl für die Betriebe als auch für die potentiellen Auszubildenden attraktiver werden. Die Bildung einer „Azubiplattform“, die die Vernetzung und Information sowie gemeinsame Veranstaltungen der Beteiligten vorsieht, ist anzustreben. Er setzt sich für Leistungsanreize in Form von Bezuschussung ein, um Jugendliche und Azubis während der Ausbildung zu fördern und zu einem erfolgreichen Abschluss begleiten zu können. „Dann bleiben sie auch in der Region“, sagt er.

18.01.18

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