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Bis 29. Juli gibt es viel Informatives aus dem Reich der bunten Falter


Links Cordula Samuleit bei der Erläuterung der Exponate. Rechts Edit Spielmann, Cordula Samuleit, Naturparkvorsitzender Dr. Achim Brötel und Bürgermeister Peter Reichert bei der Ausstellungseröffnung. (Fotos: Hubert Richter)

(hr) Spannendes und Lehrreiches aus dem Reich der Schmetterlinge gibt es jetzt im Naturpark-Zentrum in der Kellereistraße zu entdecken. Gestern wurde dort eine Ausstellung über die bunten Falter eröffnet.

“SchmetterlingReich” heißt die Schau aus großformatigen Fotografien, Live-Beobachtungsmöglichkeit von Raupen und Mitmachstationen, die ab sofort bis zum 29. Juli zu sehen ist. Der Vorsitzende des Naturparks Neckartal-Odenwald, Landrat Dr. Achim Brötel (Neckar-Odenwald-Kreis), eröffnete gestern Nachmittag gemeinsam mit Eberbachs Bürgermeister Peter Reichert und Naturpark-Geschäftsführerin Cordula Samuleit die Ausstellung, die vom Naturpark Stromberg-Heuchelberg konzipiert wurde und nun in Eberbach gezeigt wird. Brötel wies darauf hin, dass die Schmetterlinge nicht nur schön anzusehen seien, sondern auch wichtige Funktionen im Ökosystem hätten. Von den aktuell mehr als 3.500 Schmetterlingsarten in Deutschland seien gut zwei Drittel vom Aussterben bedroht. Die größten Feinde der Falter-Vielfalt seien die Veränderung und teilweise Zerstörung der Kulturlandschaft, aber auch der Klimawandel und der hohe Siedlungsdruck. Mit der Ausstellung wolle der Naturpark Neckartal-Odenwald auf die Bedrohung der Schmetterlinge hinweisen und einen Kontrapunkt setzen. Deshalb gebe es in 2018 auch das Gemeinschaftsprojekt aller sieben baden-württembergischen Naturparke unter dem Titel “Blühender Naturpark” zur Förderung der Artenvielfalt bei Bienen und anderen Insekten, auch Schmetterlingen.

Edit Spielmann von der BUND Ortsgruppe Steinachtal erläuterte in einem bebilderten Vortrag zur Ausstellungseröffnung die Lebensweise der Schmetterlinge und ihre faszinierende Entwicklung vom Ei über die Raupe, Verpuppung mit vollständiger Umwandlung zu oft bunt geflügelten Faltern, die dann meistens höchstens noch 14 Tage als solche lebten. Die meisten von ihnen bekommt man fast nie zu Gesicht, denn nur knapp 200 Falterarten sind tagaktiv. Bevorzugte Lebensräume der Schmetterlinge seien Blumenwiesen, Waldränder und Feuchtwiesen. Für alle, die selbst etwas für die Schmetterlinge tun möchten, hatte Spielmann einen einfachen Tipp: Blumen säen!

Die Ausstellung ist am heutigen Frühlingsfestsonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Ansonsten kann sie immer dienstags bis donnerstags von 14 bis 16.30 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr besucht werden. Telefonische Infos gibt es unter (06271) 942275.

13.05.18

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