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Musikalische Reise von Wien nach Moskau


(Fotos: Agentur)

(cr) (khm) Im ersten Kammerkonzert (Reihe 2018/19) der Eberbacher Kunstfreunde e. V. gastiert am Freitag, 28. September, um 20 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus am Leopoldsplatz das Hindemith-Streichquartett aus Frankfurt und Sigrun Vortisch (Klarinette) mit Werken von Mozart, Schubert und Tschaikowsky.

Im Hindemith-Quartett musizieren seit 2008 vier Streicher, die mehrheitlich im Frankfurter Opern- und Museumsorchester tätig sind. “Hindemith” zeugt von Verbundenheit mit dem Namenspatron, der nicht nur in Frankfurt lebte und arbeitete, sondern auch im Museumsorchester als Konzertmeister und Dirigent wirkte.
Ingo de Haas, Primarius des Quartetts, seit 1999 erster Konzertmeister des Frankfurter Museumsorchesters, wurde ausgebildet u .a. bei Ulf Hoelscher. Mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet wurde er 25-jährig 1. Konzertmeister am Staatstheater Darmstadt. Sein Schaffen ist durch zahlreiche CD-Produktionen belegt. Joachim Ulbrich studierte in Stuttgart bei Ricardo Odnoposoff. 1980 erhielt er den 1. Bundespreis bei "Jugend musiziert". Er war als Geiger tätig an der Staatsoper Hannover, im Bayreuther Festspielorchester (seit 1999) und im Skyline Symphony Orchester Frankfurt (seit 2010). Neben Kammermusiktätigkeit ist er Dozent für Orchesterstreicher, u. a. an der Musikakademie Villingen-Schwenningen. Thomas Rössel studierte in Berlin und Weimar, wurde mit zahlreichen Stipendien bedacht, u. a. dem der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker. Nach Tätigkeit als Solobratscher des Gewandhausorchesters Leipzig ist er seit 2003 dies auch beim Frankfurter Museumsorchester und dazu Gast in anderen Orchestern. Der Cellist Daniel Robert Graf studierte in Basel, machte Examen in Paris und bildete sich fort bei Pierre Fournier und Janos Starker. Konzerte, Preise, Rundfunk-, Platten- und Fernsehaufnahmen prägten seine Laufbahn. 1977 war er Solocellist im Bayreuther Festspielorchester und ist es seit 1974 an der Oper Frankfurt. Zu seiner Kammermusik- und Orchesterarbeit in Frankfurt kommt eine Professur ebendort. Sigrun Vortisch aus Innsbruck studierte in Nürnberg bei A. Willscher und entfaltete eine vielfältige kammermusikalische Tätigkeit im In- und Ausland u. a. mit dem Bamberger Streichquartett, dem Rodin-, Aglaia-, Hindemith-Qartett und Mitgliedern des Bayerischen Staatsorchesters. 2019 wird sie als Solistin bei Kammerkonzerten des HR-Symphonieorchesters zu hören sein.

Motto des Abendprogramms ist "Von Wien nach Moskau - Musikalische Reise mit Klarinette und Streichquartett": Beginn macht das zwölfte der 15 Streichquartette Schuberts, der Quartettsatz “Allegro assai“ c-molI (1820). Das Werk des 23-Jährigen ist “eines der wertvollsten Stücke der Quartettliteratur“ und der Anfangssatz eines dann unvollendet gebliebenen Quartetts. Auf dem “kleinen“ Raum von ca. 300 Takten stehen hier nervös drängende Unruhe, leidenschaftlich drängende Tonsprache und lyrische Melodik nebeneinander. Im folgenden Klarinettenquintett A-Dur von Mozart sieht man die "reinste, klarste und innerlich größte Zusammenfassung seiner späten Kammermusik". Komponiert wurde das Werk mit viel bewundertem Adagio und vielgestaltigem Variationen-Finale 1789 für den ausgezeichneten Klarinettisten Anton Stadler, dessen eindrucksvolles Spiel auf im Tonumfang erweiterter Klarinette Mozart auch zu seinem Klarinettenkonzert (KV 622) anregte. Tschaikowskys erstes Streichquartett D-Dur Op. 11 (1871) wurde komponiert für ein Konzert mit eigenen Werken, für das er ein größeres Stück benötigte, sich aber kein Orchester leisten konnte. Das spielfreudige, halbstündige Quartett mit seiner Verwandlung von Volkston in anspruchsvolle Kunstmusik wurde begeistert aufgenommen, und zwar besonders das Andante cantabile nach einem ukrainischen Volkslied, der Erfolgsgarant fürs Quartett. Leo Tolstoi entlockte es Tränen. Tschaikowsky arrangierte es 1888 für Violoncello und Streicherbegleitung, wodurch es noch populärer wurde.

Karten und Programmhefte für Nichtabonnenten gibt es an der Abendkasse.

11.09.18

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