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Potenzial für Windenergieanlagen eher nördlich des Neckars


(Grafik: Google/LUBW)

(hr) Der neue Windatlas für Baden-Württemberg, den die Landesregierung heute vorgestellt hat, liefert auch für die Region um Eberbach neue Erkenntnisse darüber, wo sich Windenergienutzung lohnen könnte.

In dem bisher seit 2011 geltenden Windatlas waren vor allem die Windgeschwindigkeiten das entscheidende Kriterium für geeignete Standorte von Windrädern zur Stromerzeugung. Das hat sich nun geändert: Als neues Hauptkriterium gilt nun die “mittlere gekappte Windleistungsdichte” in Watt pro Quadratmeter (W/qm), und zwar in einer Höhe von 160 Metern über Grund. Als Schwellenwert für lohnende Windkraftstandorte werden 215 W/qm angenommen.

Im Bereich Eberbach zeigt sich im neuen Windatlas, dass der bisher am stärksten favorisierte und auch am heftigsten umstrittene Standort Hebert (Bereich Kirchel) nicht der geeignetste Flecken zu sein scheint. Dort liegt die ermittelte Windleistungsdichte nur zwischen 190 und 250 W/qm, schwankt also gerade so um den Schwellenwert. Werte über 250 W/qm wurden in nennenswerter Flächenausdehnung jedoch auf der Hohen Warte (nördlich von Eberbach), auf der Max-Wilhelms-Höhe im “Augstel” (östlich von Gaimühle) und im Bereich “Roter Sohl” (nordöstlich von Gaimühle) ermittelt.
Von diesen drei Standorten ist nur die Hohe Warte im Eigentum der Stadt. In dem derzeit noch laufenden Verfahren zum Teilregionalplan “Windkraft” ist der Hebert als Vorrangfläche für Windenergie vorgesehen, aber eine Vermarktung der städtischen Flächen in dem Areal für Windkraftinvestoren wurde durch den Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt, obwohl sich im Jahr 2015 bei einer Bürgerbefragung eine Mehrheit für Windkraftanlagen auf dem Hebert ausgesprochen hatte. Die AGL-Fraktion im Eberbacher Gemeinderat strebt deshalb einen Bürgerentscheid zum Thema Windkraft auf dem Hebert an.

Die Hohe Warte galt zwar schon früher als geeigneter Standort, wurde aber aufgrund der Lage fernab von vorhandener Energie-Infrastruktur nicht als Vorrangfläche vorgesehen.

29.05.19

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