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Nachrichten > Kultur und Bildung

Liebe, Krieg und Magie im Mittelalter Britanniens


Oben: Artus mit seinen Rittern der Tafelrunde, unten links: Gareth (r. im schwarzen Ledermantel) versucht sich an Excalibur, unten rechts: Artus (r.) stürmt mit dem Zauberschwert Lancelot (l.) zu Hilfe. (Fotos: Andrea Koß)

(ak) Am Donnerstagabend, 1. August, fand die Premiere des Musicals „Artus – Excalibur“ im Rahmen der Schlossfestspiele Zwingenberg bei vergleichsweise angenehmen Temperaturen und bei trockener Witterung statt.

Vor der traumhaften Kulisse des Schlosses ging die Handlung einen großen Schritt zurück aus der Gegenwart in die Vergangenheit und tauchte tief ins 5. Jahrhundert ein. In diese sagenhafte Welt Britanniens wird Artus (Nikolaj Alexander Brucker) von seiner Mutter Igraine hinein geboren, der Frau des Duke of Cornwall, die bei der Geburt stirbt. Sein Vater ist der König Uther Pendragon, der Igraine mit Hilfe der Magie des Zauberers Merlin (Uwe Kröger) verführt hatte.
Als unehelicher Sohn des Königs wächst Artus bei seinem Ziehvater Ector (Holger Ries) unter der Aufsicht Merlins auf, ohne von seiner wahren Herkunft zu wissen.
Doch die Kriege der grausamen Könige Britanniens drohen schließlich, das Land immer weiter in den Abgrund zu ziehen, so kommt auch Artus´ leiblicher Vater Uther in einer Schlacht ums Leben, getötet von seinem Rivalen Loth (Sascha Oliver Bauer). Da beschließt Merlin, Britannien zu retten und sagt voraus, dass nur derjenige König Britanniens werden und das Land wieder vereinen könne, der es schaffe, das verzauberte Schwert Excalibur aus dem Stein zu ziehen, in den Merlin dieses Schwert gestoßen hatte.
Viele Krieger versuchen es, doch es gelingt keinem – auch Gareth (Oleg Lapochkin) ist dabei, Loths Sohn. Da geraten Artus und Lancelot (Sascha Krebs) mit Gareth aneinander. Artus will Lancelot, seinen Freund, verteidigen und zieht mehr aus Versehen als mit Absicht Excalibur aus dem Stein. Erschrocken lehnt er ab, König zu werden, da er sich dieser Aufgabe nicht gewachsen fühlt und als Merlin ihm schließlich von seiner wahren Herkunft erzählt, flieht er in den Wald. Dort trifft er Guinevere (großartig: Jana Marie Gropp), die ihn ermutigt, König zu werden. Sie verlieben sich ineinander.
Während dieser Geschehnisse lebt Artus´ Halbschwester Morgana (Caroline Frank) in einem Kloster, wohin sie nach dem Tod ihrer Mutter von ihrem Vater, Uther Pendragon, verbannt worden war. Sie sinnt auf Rache, denn sie ist die eheliche Tochter des Königs Uther und der Königin und sieht die Schuld in die verlorene Zuneigung ihres Vaters bei Artus, den Uther ihr vorgezogen hatte. Auch sie ist im Besitz zauberischer Kräfte und befreit sich mit Hilfe der Magie aus dem Kloster.
Nach einem erneuten Streit zwischen Gareth und Artus entscheidet sich Artus, König zu werden und zieht nach Camelot. Er schart treue Ritter um sich und baut das verfallene Schloss wieder auf – die Ritter der Tafelrunde sind geboren.
Dort auf Camelot trifft Artus auf Morgana und erfährt, dass sie seine Halbschwester ist. Sie sucht nicht den Frieden mit Artus und verbündet sich mit Loth, um Artus zu töten und das ihrer Meinung nach rechtmäßige Erbe als Königin anzutreten.
Inzwischen ist Guinevere auf dem Weg nach Camelot und wird von Loths Männern überfallen, die einem Tipp Morganas folgten. Lancelot rettet sie, nicht ahnend, dass sie von Artus eingeladen wurde, und so wird die Hochzeit Artus´ und Guineveres für ihn zu einem traurigen Ereignis. Und wieder führt Loth Schlimmes im Schilde und überfällt die Hochzeitsgesellschaft. Das Schwert, das Artus töten sollte, trifft Ector und er stirbt. Artus trauert und tobt, will einen Krieg mit Loth beginnen, und alle besänftigenden Worte Merlins, Guineveres und Lancelots verhallen ungehört. Artus entfernt sich innerlich von den Seinen, und das bringt Guinevere und Lancelot einander näher. Morgana nutzt dies aus und bezichtigt Artus gegenüber beide der Untreue, woraufhin Artus seine Frau und seinen Freund verbannt. Nicht genug damit, schafft es Morgana mit List und Täuschung, Merlin seiner Zauberkräfte zu berauben, und Artus ist nun ganz allein.
Dennoch tötet er in der Schlacht Loth und Gareth und merkt erst da, dass Lancelot aus der Verbannung zurückgekommen ist, um Artus zu helfen. Lancelot wird tödlich getroffen, in Artus´ Armen sterbend sagt er ihm, dass es keine Untreue gab zwischen ihm und Guinevere.
Am Ende der blutigen Schlacht trifft Artus auf Morgana, die ihm mit Hilfe von Zauberei vorgaukelt, Guinevere zu sein. Als sie es schon fast schafft, Artus zu töten, kommt Guinevere aus der Verbannung herbei und tötet ihrerseits Morgana.
Wieder vereint, gehen Artus und Guinevere zusammen weiter durchs Leben, um die Tafelrunde neu zu begründen.

Umrahmt von der Musik des Komponisten Frank Wildhorn, großartig gespielt vom Festspielorchester unter der Leitung von René Kubelík, gelang es den Künstlern und allen Beteiligten, diese vielschichtige und platzfordernde Handlung nicht nur auf die Bühne im Schlosshof zu bringen, sondern auch zwischen die Stuhlreihen im Publikum.
Die phantasievolle Ausstattung wie die große Kabelrolle als Tafelrunde oder die transparenten Stelen, die die Mauern Camelots darstellten, haben maßgeblich zum Gelingen des diesjährigen Musicals beigetragen. So auch die Fechter des Vereins „Kampfhus“ aus Hirschhorn mit ihren martialischen Fechtkämpfen und „Stefans Marionettentheater“ aus Aglasterhausen, das mit seinen Puppen in der Handlung Szenen aus der Vergangenheit wiederauferstehen ließ. Und das artistische Unterhaltungsprogramm während der Hochzeit von Artus und Guinevere tanzte die Showturngruppe Exotica. Auch der Festspielchor war wieder dabei und spiegelte spürbar die Atmosphäre des Volkes im mittelalterlichen Britannien.

Begeisterte Zuschauer zeigten, dass das Format Musical in Zwingenberg ein Treffer ist und mit weiteren Highlights gerechnet werden darf.
Am heutigen Samstag wird Artus – Excalibur um 18 Uhr und um 21.30 Uhr aufgeführt, die letzte Vorstellung findet am morgigen Sonntag um 20.30 Uhr statt.

Infos im Internet:
www.schlossfestspiele-zwingenberg.de


03.08.19

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