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Nachrichten > Wirtschaft und Arbeit

Menschen mit Behinderung als Fachkräfte entdecken


Arbeitslosenquoten im November. (Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

(bro) (ag) Wie die Agentur für Arbeit in Heidelberg meldete, belief sich die Arbeitslosenquote im Geschäftsstellenbezirk Eberbach im November auf 3,7 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie 4,1 Prozent betragen.

Die Arbeitslosigkeit ist von Oktober auf November um drei auf 363 Personen gestiegen. Das waren 25 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Dabei meldeten sich 92 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 22 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 87 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-10). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 1.102 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 31 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, dem gegenüber stehen 1.121 Abmeldungen von Arbeitslosen (+17). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im November um fünf Stellen auf 32 gesunken, im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 55 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im November acht neue Arbeitsstellen, 13 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 172 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 42.

Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB III von Oktober auf November um elf auf 159 Personen gestiegen. Das waren ein Arbeitslose weniger als im Vorjahresmonat. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im November 1,6 Prozent, vor einem Jahr belief sie sich auf 1,7 Prozent. Dabei meldeten sich 46 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, fünf weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 32 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-1). Seit Beginn des Jahres gab es 505 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Plus von fünf im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, dem stehen 473 Abmeldungen von Arbeitslosen gegenüber (+28).

Im Rechtskreis SGB II hat sich die Arbeitslosigkeit von Oktober auf November um acht auf 204 Personen verringert. Das waren 24 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die anteilige SGB II-Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im November 2,1 Prozent, vor einem Jahr belief sie sich auf 2,4 Prozent. Dabei meldeten sich 46 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 17 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 55 Personen ihre Arbeitslosigkeit, neun weniger als vor einem Jahr. Seit Beginn des Jahres gab es 597 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 36 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, dem stehen 648 Abmeldungen von Arbeitslosen gegenüber (-11).

„Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember wollen wir in diesem Monat auf die Situation von Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt aufmerksam machen“, sagt Klaus Pawlowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Heidelberg. Ungefähr zehn Prozent der Arbeitslosen im Agenturbezirk sind Menschen mit Behinderung. „Schwerbehindert zu sein, bedeutet nicht, in seinem Beruf nicht leistungsfähig zu sein“, weiß Pawlowski. „Viele Behinderungen sind nicht angeboren, sondern entstehen im Laufe des Lebens durch Erkrankungen oder Unfälle. Unsere Rehabilitationsspezialisten unterstützen Menschen mit Behinderung bei der beruflichen Neuorientierung. Wir bieten ihnen Qualifizierungen oder auch technische Hilfen an. Nach einer erfolgreichen Neuorientierung sind die Menschen sehr gut qualifiziert und hochmotiviert“, sagt der Vorsitzende.

Gleichzeitig unterstützt die Agentur für Arbeit Arbeitgeber, die schwerbehinderte Menschen einstellen und ihnen eine neue Perspektive ermöglichen. 600 Betriebe im Agenturbezirk erfüllen nicht die gesetzliche Beschäftigungsquote für Menschen mit Behinderung. Arbeitgeber mit durchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen sind verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. „Gerade in Zeiten des Fach-
kräftemangels darf man die Augen nicht vor dem Fachkräftepotential verschließen, das Menschen mit Behinderung Unternehmen bieten. Wir möchten Sie ermutigen, Inklusion zu ermöglichen und stehen Ihnen dabei als Partner zur Seite,“ sagt Pawlowski.

29.11.19

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