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Nachrichten > Kultur und Bildung

Austauschschüler aus Thonon wurden herzlich aufgenommen


Bürgermeister-Stellvertreter Hermann Bussemer mit dem fräzösischen Lehrer Christian Favre-Félix beim Empfang im Rathaus (Foto:StVE)

(tw) (stve) Eberbach mit seinen Plätzen, Winkeln und Gassen sei eine Mischung aus Lyon und Annecy, so der erste Eindruck der Neckarstadt auf die achte Klasse des Collège St. Joseph aus der französischen Partnerstadt Thonon, die jüngst im Rahmen des bewährten Schüleraustauschs in Eberbach zu Gast war. Selbst wenn der durchaus ernst gemeinte Vergleich mit der Metropole Lyon und der 50.000-Einwohnerstadt Annecy kaum nachvollziehbar sein dürfte, ist er dennoch für Eberbach sehr schmeichelhaft und zeigt, dass sich die 14 französischen Schülerinnen und Schüler hier wohl gefühlt haben. Dafür dürften nicht nur die betreuenden Lehrkräfte Christian Favre-Félix, Monnie Delbé auf französischer und Charlotte Nehrhoff auf deutscher Seite gesorgt haben, sondern vor allem auch die freundliche Aufnahme der Austauschschülerinnen und –schüler bei ihren Gasteltern. Ihnen galt denn auch beim traditionellen Empfang der französisch-deutschen Schülergruppe im Rathaus ein besonderes Dankeschön von Bürgermeister-Stellvertreter Hermann Bussemer.
Topthema bei den französischen wie bei den deutschen Schülern war natürlich die Fußball-WM, wenngleich beim internen Tipp niemand auf Frankreich als alten und neuen Weltmeister wetten wollte. Auf der Setzliste der Gäste mit 71 Prozent als ganz heißer Titelaspirant gehandelt wurde übrigens Argentinien.
Das abwechslungsreiche Besuchsprogramm ließ die jungen Franzosen das frühe Aus ihrer Équipe Tricolore etwas leichter verschmerzen. Neben einem Abstecher nach Heidelberg und dem Besuch der Greifenwarte Burg Guttenberg war für die französischen Schüler die Teilnahme am Unterricht des Hohenstaufen-Gymnasiums obligatorisch. Diesen wiederum fand die vierzehnköpfige Schülergruppe aus Thonon allerdings weit angenehmer als zuhause am Genfer See. Zwar hätte man dort mehr Ferien, dafür gäbe es aber hier keinen Nachmittagsunterricht wie ansonsten in Frankreich üblich, und die deutschen Lehrer seien "cooler", was übersetzt wohl "weniger streng" heißen soll. Selbst der Pausen-Gong des HSG kam zu Ehren, da dieser die zwölf- und dreizehnjährigen Franzosen auf bedeutend sanftere Weise zu ihren schulischen Pflichten rufe als die Klingel am heimischen Collège.

20.06.02

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