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Betreff: Das ewige Parkthema
Autor: Mutbürger (02.10.2018 18:29)

Eine Zeit lang fand ich den Einsatz der CDU im allgemeinen und des Stadtrates Karl B. für die Bevorzugung von Anwohnern beim Parken im Innenstadtbereich einfach nur fachlich falsch. Als es immer weiter ging blieb nur noch die Annahme, dass persönliche Beziehungen zu Anwohnern in den genannten Bereichen für das, gegen alle Argumente, fortgeführte Engagement ursächlich war. Inzwischen nervt es eigentlich nur noch, scheinbar nicht nur mich, sondern auch die örtliche Verwaltung. Wenn man die wesentlichen Stellen des Berichts zum TOP bei der Gemeinderatssitzung mal betont kommt folgendes raus:
Die örtliche Straßenverkehrsbehörde...lehnte die Einführung von Anwohnerparkausweisen AUFGRUND FEHLENDER RECHTLICHER VORAUSSETZUNGEN...ab.
Im Ergebnis konnte KEIN ERHEBLICHER PARKRAUMMANGEL in Verbindung mit starkem Parkdruck durch Pendler nachgewiesen werden, weshalb die Verwaltung KEINEN HANDLUNGSBEDARF sah.
Trotz ihrer ablehnenden Haltung hat die Verwaltung VORSORGLICH eine Parkscheibenregelung mit zeitlich befristeter Parkdauer in verschiedenen Straßen vorgeschlagen.

Ich fasse mal zusammen: es gibt kein Problem. Wenn man aber lange genug auf einem Thema rumreite wird trotzdem was gemacht, egal ob sinnvoll oder nicht.

Erinnert mich ein bisschen an den legendären Film "Der Krieg des Charlie Wilson". Allerdings hatte dessen Krieg wenigstens einen Sinn.

 
Antwort von Anwohnerin (03.10.2018 09:36)

Dann möchte ich für die Straßen um die Schulen herum auch ein Parkverbot für Helikoptereltern beantragen. Die Anwohner können zu Schulbeginn- oder ende auch nicht parken geschweige denn an ihre Häuser kommen. Alles zugeparkt. Wenn man was sagt wird man von besagten Eltern auch noch beleidigt.

Antwort von Jürgen Creß (04.10.2018 15:03)

Was nützt denn in Eberbach ein Parkverbot?
Nichts, denn kontrolliert wird wenig bis gar nicht.
Wer sich mal über die Ignoranz der Autofahrer in Punkto Halteverbot informieren möchte, dem empfehle ich einen Besuch des HSG zwischen 12:45 und 16:00 Uhr. Da wird ein absolutes Halteverbot grundsätzlich missachtet. Es könnte ja sein das der eigene Sprössling ein paar Meter laufen muss.
Deshalb ist auch die Diskussion über die Verlegung der Postfiliale in die Innenstadt obsolet. Es kümmert sich doch eh niemand darum, ob die Leute parken oder verbotswidrige irgendwo entlang fahren. Selbst am Tage muss der eine oder andere mit seinem PKW direkt bis zur Reinigung/Pizzeria/Bäcker/etc. fahren, um sein ach so schweres Paket in Empfang zu nehmen.
Ganz Eberbach ist doch ein rechtsfreier Parkplatz.

Antwort von Seher (04.10.2018 17:26)

@ von Jürgen Creß, hast vollkommen Recht. Das Ordnungsamt sagt dazu: ZUWENIG PERSONAL, für mich eine Ausrede, denn Sie Kontrollieren doch in der Stadt, somit fragt man sich was machen Sie in Ihren 4Std. beziehungsweise in 8 Std. da ja 1,5 Personen angestellt sind und zum Krankenhaus soll auch noch Kontrolliert werden.

Antwort von Mutbürger (08.10.2018 15:56)

Und wieder preschen sie bei dem Thema (Parken für Pendler / Gelegenheitsbahnfahrer) nach vorne, obwohl, nach meiner kurzen Ermittlung, keiner aus der CDU-Fraktion davon betroffen ist und sich offensichtlich auch nicht ernsthaft damit befasst hat. Es geht um das Gelände am Güterbahnhof:

"CDU-Fraktionssprecher Michael Schulz brachte als Antrag eine zusätzliche Variante ein, nämlich gar nichts zu machen und den aktuellen Zustand des Geländes einfach beizubehalten...Schulz begründete den Vorschlag...nicht zusätzlich 700.000 Euro in einen Parkplatz zu investieren, der keine signifikante Steigerung der Anzahl der Stellplätze mit sich bringe."

Kann man mal so ansagen. Ich akzeptiere, dass es keine kostenlosen Stellplätze in Bahnhofsnähe gibt. Aber wenn man schon die Flächen alle zahlungspflichtig macht, sollte man auch für einen Mindeststandard an Pflege sorgen. Gerne würde ich die Mitglieder des Gemeinderates, die für diesen Vorschlag gestimmt haben, morgens nach einem leichten Nachtregen über diesen kostenpflichtigen Platz führen, da würden sie mal sehen, wie das Schuhwerk im Anschluss aussieht.
Und natürlich gerne auch mal abends, wenn ein Tagesstarkregen niedergegangen ist und man das Fahrzeug eigentlich nur noch mit Gummistiefeln aus der Seenlandschaft holen kann.
Da bezahlt man seine Parkgebühren doch gerne und es gibt natürlich keinen Handlungsbedarf. Wer Ironie findet darf sie behalten...

Antwort von Eberbacher67 (08.10.2018 22:42)

@Mutmürger:

Was soll diese Stimmungsmache? Schämen sie sich für diese Hetze!

Sie hätten sich besser informieren sollen! Unter anderem wurde in diesem Zusammenhang fraktionsübergreifend beschlossen, den Parkplatz kostengünstig für die Benutzer herzurichten um genau diese Probleme zu beseitigen!

Wer Zeitung lesen lesen kann, ist klar im Vorteil!

Antwort von Ewerbacher (08.10.2018 23:44)

Es ist doch politisch gewünscht, dass die Bürger den ÖPNV nutzen...da man uns Autofahrern schon lange vorspiegelt, wie schlimm das mit dem Feinstaub doch alles ist. Also...dann stellt uns doch bitte vernünftige Parkflächen zur Verfügung. Das sehe ich in Eberbach nicht...und ich möchte nicht nach jedem Gang über die Parkplätze mein Auto saugen müssen...von den Schuhen ganz abgesehen. Also habe ich mein Job-Ticket abgegeben und fahre nun wieder mit meinem schmutzigen Diesel durchs Neckartal...und um den finanziellen Verlust wieder auszugleichen, habe ich soeben meinen Strom- und Gasvertrag bei den Stadtwerken gekündigt...wenn da nichts für mich getan wird, brauche ich auch die überteuerten Verträge nicht mehr und mein Patriotismus ist hiermit beendet

Antwort von besser wählen (09.10.2018 01:19)

"CDU-Fraktionssprecher Michael Schulz brachte als Antrag eine zusätzliche Variante ein, nämlich gar nichts zu machen und den aktuellen Zustand des Geländes einfach beizubehalten. Schulz begründete den Vorschlag vor allem damit, Investitionsmittel für die beiden Großprojekte Feuerwehrhaus und Neubau Kindergarten vorzuhalten und nicht zusätzlich 700.000 Euro in einen Parkplatz zu investieren"

Das passiert, wenn man (...) in den Gemeinderat wählt oder lokale Kleinunternehmer, deren Mikrokosmos am Orstschild endet.

Antwort von Mutbürger (09.10.2018 11:37)

@Eberbacher67

Ich möchte Sie freundlich bitten zu benennen, wo mein Beitrag "Hetze" enthält, ist schon ein ziemlich harter Begriff. Hetze ist straf- bzw. bußgeldrechtlich bewehrt, daher würde ich mich über eine Konkretisierung des Vorwurfes sehr freuen. Dazu noch folgendes: die Beiträge im Eberbach-Channel werden vor Veröffentlichung auf genau solche Dinge wie Hetze überprüft und ggf. nicht veröffentlicht. Da mein Beitrag veröffentlicht wurde gehe ich einfach mal davon aus, dass Ihre Vorstellungen von Hetze von der allgemeinen Wahrnehmung abweichen...

Zum (geringen) inhaltlichen Teil ihres Beitrages: warum ich auf die "kostengünstige Herrichtung für die Benutzer" nicht eingehe? Weil ich weiß, was kostengünstige Herrichtung a la Eberbach bedeutet. Es wird etwas Schotter auf der Fläche verteilt, der nach kurzer Zeit wieder zusammengefahren ist. Es gilt weiterhin der Spruch, den ich schon von meinen Großeltern gelernt habe: Wer billig kauft, kauft zweimal.

Antwort von Thomas Schmitt (09.10.2018 21:49)

Hier gibt es anscheinend einige, die ANONYM der Meinung sind, sie können und wissen es besser als die aktuellen Mitglieder des Gemeinderates!

Sehr gut!

Nächstes Jahr ist Kommunalwahl - ich hoffe sie kandidieren dann alle mit richtigem Namen und machen es viel besser als die jetzigen Gemeinderäte! Davon sind sie ja anscheinend überzeugt. Nur zu ich warte darauf!

Ihr Thomas Schmitt

Antwort von Mutbürger (10.10.2018 09:10)

Sehr geehrter Herr Schmitt,

gehen Sie in einem ersten Schritt davon aus, dass der Bürgermeister, einige Spitzenvertreter der Eberbacher Verwaltung und auch der/die eine oder andere Stadtrat/-rätin meine Meinung zu diversen Themen aus dem persönlichen Gespräch kennen. Das Parkthema wird allerdings immer so weit zur Profilierung in den Vordergrund/Öffentlichkeit gedrängt, dass ich es als legitim ansehe, es auch öffentlich zu diskutieren.

Ich weise in meinen Beiträgen darauf hin, dass die Belange von Pendlern, insbesondere ÖPNV-Pendlern, in Eberbachs Kommunalpolitik schlicht keine Beachtung finden. Könnte natürlich z.T. daran liegen, wie "besser wählen" es indirekt ausdrückte, dass diese Gruppe im Gremium kaum vertreten ist. An ÖPNV-Pendlern fällt mir im Stadtrat nur Herr Stumpf von der AGL ein, selbst falls ich jemanden unabsichtlich unterschlagen habe, viel mehr werden es nicht sein. Und könnte das daran liegen, dass Menschen die weite Wege pendeln weniger Zeit für kommunalpolitisches Engagement haben? Nur so als Anregung.

Meine Beiträge haben bei Ihnen einen kräftigen Beißreflex ausgelöst, was ich an der ausschließlichen Verwendung von Ausrufezeichen als Satzzeichen erkennen kann. Wenn Sie sich davon lösen stelle ich zwei einfache, inhaltliche Fragen:
Finden Sie es richtig, dass Parkbeschränkungen eingeführt werden, obwohl keine objektive Veranlassung besteht (und damit indirekt die Akzeptanz von anderen, sinnvollen Regeln vermindert wird)?
Finden Sie es richtig, dass Parkgebühren für ein Matsch- und Staubloch erhoben werden, nach dessen Nutzung die Fahrer/innen regelmäßig die Schuhe putzen oder trocknen müssen?

Danke dafür, dass Sie sich die Zeit nehmen zu antworten!

Antwort von Jürgen Creß (12.10.2018 06:45)

Ich empfehle jedem, der sich über schmutzige Schuhe durch die Nutzung diverser Parkplätze gestört fühlt, die Parkgelegenheiten am Neckar und B37.
Sorry geht ja nicht, da muss Mann/Frau ja ein paar Minuten laufen.

Antwort von ewerbacher (12.10.2018 12:09)

Lieber Herr Cress...offensichtlich pendeln sie nicht...denn wenn, dann würden sie mit Sicherheit wissen, dass die Parkplätze an der B 37 meist komplett belegt sind. Sowohl durch Pendler als auch durch Schüler der Theodor-Frey-Schule...klar kann man ab und an mal Gklück haben und eine freie Parklücke an der B 37 finden. Wenn man aber als Pendler darauf angewiesen ist, einen Parkplatz zu finden, ist das mit der B 37 keine verlässliche Konstante...ich wundere mich immer wieder, dass hier Leute ihre Meinung zum Besten geben, die von den Parkplatzproblem in kleinster Weise betroffen sind und eigentlich nicht mitreden können.

Antwort von Mutbürger (12.10.2018 13:21)

Guten Tag Herr Creß,

ich würde Sie bitten, in Ihre Überlegungen einzubeziehen, dass es Menschen gibt, für die aus körperlichen Gründen ein längerer Fußweg ein echtes Hindernis darstellt. Diese Gruppe könnte Ihren wohlgemeinten Ratschlag unter Umständen als Hohn empfinden.

Einen weiteren Gedanken haben Sie ebenfalls nicht berücksichtigt und der entspringt meiner eigenen Lebenswirklichkeit. Ich reise häufig mit einer oder mehreren Taschen für Laptop, Akten/Unterlagen oder auch mal Übernachtungswäsche. Da möchte ich um Verständnis bitten, dass meine Lust diese durch die Stadt zu schleppen eingeschränkt ist. Ich denke nur Menschen, die ständig ohne Gepäck unterwegs sind können hierfür kein Verständnis entwickeln.

Weiterhin spielt für Pendler der Faktor Zeit sicherlich eine andere Rolle als für Eberbacher "Homies". Wer schon mehr als 1 Stunde oder bis zu 3 Stunden unterwegs ist (selbst und andere die ich aus dem Zug kenne) hat weniger Motivation für zwei erfrischende Spaziergänge von und zum Neckarlauer.

Eigentlich hätte ich erwartet, dass Vertreter der AGL wie Sie sich dafür einsetzen, dass Menschen, die weite Teile Ihrer beruflichen Wege mit der Bahn zurücklegen, unterstützt werden. Polemische und kurz gedachte Kommentare mit leicht herablassendem Unterton machen es aber selbst Leuten wie mir, die durchaus gewisse Sympathien für die AGL und die "grüne Sache" haben, schwer, diese Sympathie aufrecht zu erhalten.

Antwort von Ewerbacher (12.10.2018 14:37)

@Jürgen Cress...was ich noch anfügen wollte...soweit ich richtig informiert bin, sind Sie im Gemeinderat als beratendes Mitglied für eine grüne Partei tätig...daher kann ich Ihre vorschnelle und flapsige Antwort überhaupt nicht nachvollziehen...was ist mit älteren und gebrechlichen Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind...was ist mit Reisenden, die mit schwerem Gepäck unterwegs sind...es gibt viele Faktoren, die eine Stadt lebenswert machen...Sie setzten sich dermaßen für den Erhalt des Hallenbades ein und zerstören mit Ihrer obigen Aussage in Windeseile den positiven Eindruck, den ich bislang von Ihnen hatte. Nicht nur ein Hallenbad macht eine Stadt lebenswert...es ist doch politisch gewünscht, dass der ÖPNV genutzt wird...grade als Mitglied einer grünen Partei, sollten Sie sich für vernünftige Parkmöglichkeiten in Bahnhofsnähe einsetzten. Ihre oben gemachte Aussage löst bei mir nur fassungsloses Kopfschütteln aus.

Antwort von Jürgen Creß (12.10.2018 14:54)

@ewerbacher und Mutbürger
Erstens ist dies keine Polemik (persönliche Beleidigung) sondern Ironie (feiner Spott) und dies ist durchaus in diesem Punkt gewollt.
Sie können sich doch auch auf dem Gleisdreieck einen Parkplatz mieten und dann sauberen Fußes bis zur Bahn laufen und wenn ich so viel umständliches Gepäck habe, suche ich mir nicht unbedingt eine Schotterpiste als Parkplatz. Und wenn ich so lange im Zug sitze, dann sind 4-5 Minuten Fußweg keine unzumutbare Erfrischung, sondern ein Punkt welcher ohne weiteres der Gesunderhaltung dient.
Sollte allerdings ein körperliches Gebrechen einen längeren Fußweg unzumutbar machen ist ein nicht befestigter Parkplatz auch nicht gerade die erste Wahl.
Das Parkplatzproblem ist doch nur der Tatsache geschuldet, dass jeder möglichst dicht an seinem Zielort parken möchten, wenn möglich noch kostenlos und überdacht. Und was die Parksituation angeht, finde ich zu jeder Zeit einen kostenlosen Parkplatz in Eberbach bei dem ich nach 4-5 Minuten Fußweg alles in der Innenstadt erreiche.

Soweit ich weiß ist der Parkplatz oberhalb vom REWE kein Mehrtagesplatz, also sollten Sie
bei Übernachtungen sich eine andere Parkmöglichkeit suchen oder sich zum Bahnhof fahren lassen.
Und wenn Sie, lieber Mutbürger ihre Sympathie davon abhängig machen, ob jemand der gleichen Meinung ist oder nicht, dann kann ich persönlich gerne darauf verzichten.

Antwort von Feuerwehr-Freund (12.10.2018 14:55)

Ich möchte, dass die Feuerwehr endlich ein generalüberholtes Feuerwehrgerätehaus bekommt und ein neuer Kindergarten gebaut wird. Das ist für das Allgemeinwohl wichtiger als "bequeme" Parkmöglichkeiten (für Pendler).

Daher: Sowohl der Antrag der CDU als auch die Entscheidung der großen Mehrheit des Gemeinderates war absolut richtig. Gut gemacht - absolut vernünftig.

@ Herr Cress: Ich teile ihre Meinung. Es gibt auch ausreichend Parkmöglichkeiten. Selbst das Gleisdreick in unmittelbarer Nähe ist nie voll belegt - kostet halt etwas. Und zahlen möchten viele eben auch nicht.

Aber dafür gerne von anderen etwas fordern.

Antwort von Einwohner (12.10.2018 16:15)

Warum gehen wir die ganze Sache mal nicht anders an. Warum immer nur stur in eine Richtung. In der heutigen Zeit ist doch Kreativität und Querdenken gefragt: Es muss wieder "geil" sein in Eberbach zu leben. In einer Stadt, die kostenlose und sauberer Parkplätze für Pendler bietet. Das kann langfristig zu einer Belebung der Stadt führen. Wenn es sich herumspricht. Wenn Leute vielleicht auch deswegen nach Eberbach ziehen. Ich schreibe bewusst AUCH deswegen...Die Anbindung ist ja perfekt. Und dann weitere/andere Anreize schaffen. Da könnte die gesamte Stadt von profitieren. Weg mit den teuren Parkscheinautomaten, keine Wartung mehr. Das Ordnungsamt wäre entlastet, die Pendler wären zufrieden und es würde sich rumsprechen. Das ist nur ein Punkt von vielen. Einfach mal anders denken. Die Sache anders angehen als die anderen Gemeinden. Man kann unser wunderschönes Städtchen wieder nach vorne bringen. Aber nicht, wenn wir den gleichen Weg gehen wie alle anderen. Habe gerade mit einer Touristin aus Berlin gesprochen. Die war entzückt über unsere Innenstadt, über die vielen kleinen und außergewöhnlichen Geschäfte.

Antwort von Mutbürger (12.10.2018 18:25)

Nochmals guten Tag Herr Creß,

darf ich Sie fragen, wie Sie darauf kommen, dass Polemik mit einer persönlichen Beleidigung gleichzusetzen ist? Weder mein Wortverständnis, noch die Definitionen die ich mir angesehen habe, gaben dass her. Für einen Link oder eine Fundstelle wäre ich dankbar.

Warum ihre Argumentation in die Richtung einer fehlenden Zahlbereitschaft weist ist mir nicht ganz klar. Hier ging es von meiner Seite immer nur um einen bekanntermaßen zahlungspflichtigen Parkplatz, den ich auch gelegentlich, aus den vorgetragenen Gründen, benutze. Es geht darum welche Gegenleistung der Leistung gegenübersteht, andere kostenfreie Angebote wurden nur von Ihnen in die Diskussion gebracht, von niemand anderem.

Beim Thema Sympathie besteht kein Grund für Sie, persönlich auf meine zu verzichten. Wenn Sie meinen Text lesen und erfassen statt ihn nur zu überfliegen (wie ja schon beim vorangegangenen Punkt auffällig wurde) werden Sie erkennen, dass ich von Sympathien für die AGL und die grüne Sache schrieb, zu keinem Zeitpunkt von Ihrer Person, die ich hierzu nicht ausreichend kenne.

Antwort von Sonnenblume (13.10.2018 13:15)

Gerade habe ich recherchiert, wer denn Herr Creß ist und warum er zu fast jedem Thema in dieser Stadt so viel zu kommentieren hat?!
Die Ausdrucksweise ist sehr "Ich-bezogen " und nicht konstruktiv und das als Mitglied der AGL.
Mir fehlt es an Verständnis und Empathie für betroffene Pendler. Die Vorschläge in Bezug auf Parken am Neckarlauer ( übrigens auch zeitlich begrenzt ), . . . etc. sind sehr erheiternd und weltfremd. Da hat wohl jemand zu viel freie Zeit und möchte wohl durch das permanente Schreiben im Channel bekannt werden?
Von daher - einfach überlesen, weil nicht hilfreich, sondern sogar noch polemisch ( Ironie ist das nicht, die wäre sprachlich pointierter und taktvoller )!

Antwort von Nachfrager (13.10.2018 16:26)

@ MUTbürger: Das Thema scheint sie ja wirklich zu beschäftigen. Hier ist allerdings der falsche Ort dafür.

Wieso sprechen sich nicht mit MUT und nicht ANONYM den Bürgermeister oder die Stadträte direkt darauf an oder noch besser, werden in der Bürgerfragestunde des Gemeinderates vorstellig.

Nur Mut!

Antwort von Neu Eberbacher (13.10.2018 17:07)

Habe soeben das 1. Mal dieses Thema angeklickt.

Dabei stosse ich auf eine Bemerkung von einem Herrn Cress am 4.10, dass in Eberbach Falschparker ungestraft bleiben.

Hier muss ich doch mal laut lachen !!!

Mir kommt es nämlich vor, dass Strafzettel wg. falschen Parkens eine der Haupteinnahmen der Stadt Eberbach sind.

Dem Vollzugsbeamten, welcher zwischen 'Mitte Bahnhofstrasse' und 'Neckarbrücke' täglich bereits ab 9 Uhr seine Runden dreht, gehen noch vor 12 Uhr die Strafzettel-Formulare aus. ... und dies an 5 Tagen in der Woche.

Ich denke, dass diese Beobachtung viele 'Leidtragenden' bestätigen können.

Antwort von Buerger (original) (14.10.2018 14:49)

Ich finde, in diesen Beiträgen kommt mal wieder das übliche durch. Wir "prügeln" auf Personen herum, die sich zum Wohle aller einbringen - in Ihrer Freizeit und unentgeltlich.

Zurück zur Sachlichkeit:
1.) Wenn genannte Personen und ihr Einsatz nicht gewünscht sind, engagiert euch selbst.
2.) Wenn der gesamte Sachverhalt nicht bekannt oder übersichtlich ist, erarbeitet Ihn euch oder für die Allgemeinheit.

Zur Sache:
Es gibt rund herum um den Bahnhof eine Vielzahl von Parkmöglichkeiten, verbunden mit unterschiedlichen Bedingungen - hinsichtlich Preis und Leistung. Dabei ist auch die Unterscheidung zu treffen, ob die zur Verfügung stehenden Flächen bestimmten Zwecken zur Verfügung stehen sollen. Es muss also in aller erster Linie mal geklärt werden, ob die hier diskutierten Lösungen und Angebote sich überhaupt auf den ÖPNV beziehen, auf Anwohner oder auf Besucher und Kunden des lokalen Handels. Selbstverständlich kann es davon auch Mischformen geben, diese kann man jedoch erst in die Betrachtung einfließen lassen, wenn die Abgrenzung vollständig ist. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass die Eberbacher Verwaltung diese Aufgabe erfüllt hat und daher die öffentlichen Parkplätze mit entsprechenden Regeln/Beschränkungen ausgestattet hat - worüber auch der Gemeinderat entscheidet. Zusätzlich gibt es ein privates Angebot, Eigentümer entscheiden über ihr Angebot zu entsprechenden Preisen. Auf die oben beschriebene Situation kann jeder als Kunde reagieren oder sich direkt an die Anbieter wenden, um die Nachfrage zu den Angeboten zu konkretisieren - oder sogar ein neues Angebot zu entwickeln. Üblicherweise gibt es für Anbieter und Kunden Rahmenbedingungen, die einzuhalten sind.

Zum weiteren Kontext, Stichwort Rahmenbedingungen:
Haben wir bei der letzten Wahl und den letzten Entscheidungen nicht häufig über finanzielle Zwänge der Stadt Eberbach diskutiert und den Gemeinderat nicht auch zum Teil darauf verpflichtet? Können wir also unser Geld für die Bequemlichkeit von Parkplätzen (obwohl es viele Parkplätze gibt) investieren oder sparen wir es für zukunftsträchtigere Dinge (wie Schulen, Kindergärten, Feuerwehr, Sportanlagen)?

Meine persönliche Meinung: Danke an den Gemeinderat, der die einzige richtige Entscheidung unter den gegebenen Rahmenbedingungen getroffen hat. Hier noch mal ein Ansatz, nur ein Beispiel: Wie viele Parkplätze in der Tiefgarage am Leopoldsplatz sind denn frei für die Öffentlichkeit? Vielleicht können wir da oder an anderen Orten den Parkraum besser ordnen und gute, zentrale Plätze bereit stellen? Ein zweiter Ansatz: Vielleicht möchte REWE seine Flächen, die ja ohnehin mal renoviert werden könnte, ja auch kommerziell nutzen: Überbauen, Parkflächen darüber... aber da kommen wir natürlich wieder an den Punkt: Haben Pendler, die lieber günstiger woanders gebaut haben einen Anspruch auf einen (vielleicht sogar kostenlosen) Super-Parkplatz am Eberbacher Bahnhof? Vermutlich eher weniger. Und nun prüft bitte nochmal, wie viel Geld die Bahn für einen Monat parken auf dem Gleisdreieck verlangt: Wie lange dauert es bei diesen Preisen den Investitionsbetrag von rund 700.000 Euro zu verdienen und zu finanzieren. An der Stelle: Danke, an alle die verantwortungsbewusst mit meinem Steuergeld umgehen.



Antwort von Mutbürger (14.10.2018 17:21)

@Nachfrager
Sie haben sehr richtig erkannt, dass mich dieses Thema (und auch verwandte Themen) sehr beschäftigt, ich lebe seit Jahrzenten in dieser Stadt und bin auch schon seit Jahrzenten Pendler in verschiedene Richtungen.

Wie weiter oben zu lesen ist, habe ich mit dem von Ihnen genannten Personenkreis und auch Mitarbeitern der Verwaltung das Gespräch über Pendler betreffende Themen bereits gesucht. Reaktion: Interesse - gering, folgendes Handeln - null.

Ich will einfach nicht mehr, weil über die Jahre für mich deutlich wurde, dass es in Eberbach Bürger unterschiedlicher Kategorie gibt und in die unterste Schublade gehören die Pendler. Diese sollen
-schauen das sie nicht die Luft verpesten
-möglichst öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrrad benutzen, ohne dass in ein sinnvolles Radwegenetz und eine vernünftige Verkehrsanbindung des Bahnhofs investiert wird
-beim Parken einen möglichst hohen Preis für eine möglichst geringe Leistung abdrücken
-auf jeden Fall in Eberbach einkaufen, auch wenn man ihnen vorher massenhaft Prügel in den Weg geworfen hat
-am Ende des Tages über das Geld, dass sie außerhalb erwirtschaften und die daraus folgernde Einkommensteuerumlage ihren Beitrag zu den Steuereinnahmen der Stadt Eberbach leisten

Es geht ja nicht nur um das Parken, sondern auch um die Verkehrsanbindung des Bahnhofs mit verschiedenen Verkehrsmitteln, Bustaktungen zum Bahnhof, P+R-Angebote für Fahrgemeinschaften usw.. Und um dem Ganzen mal eine Hausnummer zu geben, nach meinen Beobachtungen verlassen zwischen 5.30 Uhr und 8.30 Uhr (ich fahre zu unterschiedlichen Zeiten) rund 1000 Menschen Eberbach Richtung HD/MA, hinzu kommen weitere kleinere Gruppen Richtung ERB und MOS, sowie Fahrgemeinschaftspendler und die leider nicht ganz so ökologischen Einzelpendler. Jeder darf sich fragen, ob er/sie in der kommunalpolitischen Diskussion schon mal einen Beitrag darüber gelesen oder gehört hat, in dem es darum ging, den Pendlern das Leben zu erleichtern und für ihren Beitrag zu den städtischen Einnahmen etwas zurück zu geben. Ich darf das Ergebnis mit relativ großer Sicherheit vorwegnehmen, diese gibt es nicht.

Persönlich mache ich für mich einen Strich unter die Diskussion. Es ist nicht mehr zu erreichen als Öffentlichkeit für das Thema zu schaffen und ein/e jede/r darf bei Interesse zukünftig gerne schauen, ob das von mir Geschilderte den kommunalpolitischen Tatsachen entspricht.

Das mit dem Strich darunter gilt natürlich nicht für "Eberbacher 67" der mir noch schuldig ist wo mein Beitrag Hetze enthält, "Thomas Schmitt" bei dem noch Antworten auf zwei einfache Fragen ausstehen und "Jürgen Creß" bei dem ich noch auf eine Fundstelle warte, dass Polemik per Definition einer persönlichen Beleidigung entspricht :-)

Antwort von schelm (15.10.2018 20:20)

Lieber Mutbürger,

Sie kommen mir vor, wie jemand, der die Meinung und Ansichten von anderen nicht akzeptieren kann.
und will, frei nach dem Motto: Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein.
Wenn es Sie so bewegt, kommen Sie raus aus Ihrer bequemen Anonymität und machen sich ebenfalls angreifbar, wie es ein Jürgen Creß macht. Der könnte sich in meinen Augen eher einen Mutbürger nennen, als so manch anderer.

Dann verstehe ich ihre Aufregung nicht. Sie selbst schreiben, dass Sie den genannten Parkplatz nur gelegentlich nutzen, regen sich aber auf, als wenn es keine Alternative für Sie gebe. Führen Sie hier einen Stellvertreterkrieg für all die vielen Pendler, welche täglich von Eberbach fahren.

@Sonnenblume Sollten Ihre Nachforschungen über Jürgen Creß genauso gründlich sein, wie über die Parksituation am Neckarlauer, dann ist diese nichts wert. Am Neckarlauer kann man sehr wohl den ganzen Tag kostenfrei parken.

Viel Spaß beim Antworten, von mir gibt es keine mehr.

Schelm

Antwort von Odenwälder (20.10.2018 12:47)

Man kann wirklich nur mit Unverständnis darauf reagieren, wie unattraktiv ein Umstieg von individuellem Pendeln mit dem eigenen Fahrzeug auf den besonders in Eberbach durch verhältnismäßig gute Anbindung durchs Neckartal fahrenden ÖPNV gemacht wird. Meiner Meinung nach sollte es an allen S-Bahn Stationen genügend kostenfreien Parkraum geben, damit der Pendler auch sicher sein kann, dass er seine Bahn zeitlich erreicht.
Wenn ich erst mit Glück einen der spärlichen möglichen Parkplätze erreiche, übt das einen unnötigen Stress aus. Da fahre ich dann doch lieber, wie ein Vorredner bereits erwähnte, mit dem eigenen KFZ durch das Neckartal, selbst, wenn ich dann sogar länger unterwegs bin und mich durch den nervenden Verkehr ab Ziegelhausen kämpfen muss.
Gerade von den (immer stärker werdenden) Naturschutzparteien sollte doch hier ein Zuspruch kommen, einen Umstieg so einfach wie möglich zu machen. Das Angebot des ÖPNV weiter zu erhöhen auch in den kleinen Gemeinden Waldbrunn und Schönbrunn, sich für Carsharing auch auf dem Land stark machen und diesen fördern. Übrigens, was nutzt ein Ruftaxi, wenn der Taxianbieter nur vier Interessenten mitnimmt? Die Nachfrage wird nicht bedient. Das hat zur Folge, dass die Menschen, die eigentlich auf dem Land leben wollen aber zur Arbeit pendeln müssen, aus Not in die Städte getrieben werden, wo der Wohnraum sowieso schon knapp ist und die Mieten in Höhen steigen, die sich ein Normalverdiener kaum noch leisten kann. Da läuft doch was gewaltig schief, dabei könnte es so einfach sein:

1. ausreichend (und kostenfreie, damit attraktive) an die Nachfrage ausgerichtete Pendlerparkplätze an den S-Bahn Halten, insbesondere auch in Eberbach, da hier noch die Regionalbahn hält.
2. auch aus den anliegenden Gemeinden wie Waldbrunn und Schönbrunn gute und auf die Bahn abgestimmte Zubringerbusse einführen, auch am Wochenende und bis in die Abendstunden.
3. Carsharing Angebote (wie von Stadtmobil Rhein-Neckar z.B.) in den genannten Gemeinden einführen, damit das eigene KFZ durch diese Fahrzeuge ersetzt werden kann. -> den Familieneinkauf fahre ich sicher nicht mit dem Bus nach Waldbrunn oder Schönbrunn, also brauche ich dort ein Auto. Für 3 Stunden Auto (z.B. Golf) und 25 km berechnet Stadtmobil ca.10 Euro, Benzin ist inbegriffen.
Da ein eigenes Auto minimum etwa 200 bis 300 Euro im Monat kostet (alle Kosten (Versicherung, Reperaturen, Steuer) berücksichtigt und nicht nur Benzin / Diesel) wäre auch ein finanzieller Vorteil vorhanden.
Nur ist es anscheinend nicht gewünscht, solche Strukturen aufzubauen.

Antwort von Schelm (21.10.2018 20:05)

Lieber Odenwälder,

Sie vergessen eines, dass es bei einer solchen Infrastruktur wie in Eberbach (Bahnhof in der Innnenstadt) gar nicht gewünscht ist, den Pendlern kostenlose Parkplätze in Bahnhofsnähe zur Verfügung zu stellen, da die Pendler morgens kommen, ihr Auto abstellen und abends wieder nach Hause fahren ohne großartig Geld in der Stadt zu lassen. Warum also soll, Eberbach diesem Personenkreis kostenfrei wertvollen Parkraum zur Verfügung stellen?
Als nächstes kommen dann die Geschäftsleute, die sich zurecht beschweren, dass dann für ihre Kundschaft kein Parkplatz vorhanden sei.
Es ist schlichtweg falsch und entspricht in keinster Weise den Tatsachen, dass es in Eberbach zu wenige kostenlose Parkplätze für Pendler gibt, nur eben nicht direkt am Bahnhof. Wenn ich kostenlos parken möchte, dann richte ich mich darauf ein und fahre eben etwas früher los, damit ich meinen Zug noch erwische.
Die Zubringerbusse sind eine Sache der Gemeinden, also nicht nur Eberbach, sondern auch von Waldbrunn und Schönbrunn, um bei Ihren Beispielen zu bleiben. Warum soll Eberbach die Bequemlichkeit der umliegenden Gemeinden finanzieren, ohne selbst einen nennenswerten Vorteil davon zu haben?
Nach einem Ausbau des ÖPNV wird auch nur geschrieen und wenn er dann da ist, fahren die Leute doch lieber mit dem eigenen PKW. Beispiel gefällig? Die Pleutersbacher haben sich stark gemacht, damit morgens zw. fünf und sechs Uhr schon ein Bus zum Bahnhof fährt. DIe Stadtwerke haben auf einen Beschluss des Gemeinderates hin, zur gewünschten Zeit einen Bus fahren lassen. Nach einem Jahr wurde das ganze wieder eingestellt, weil durchschnittlich weniger als 1 Person (in Worten 1) den Bus genutzt haben. Klar könnte der Bus weiterfahren, aber dann würde die Fahrt keine 1,70 Euro kosten sondern fünf oder sechs Euro und das aber zu allen Zeiten, weil am Wochenende wird ja auch ein Busverkehr gewünscht.
Car-Sharing sind soweit ich weiß reine Privatfirmen, wenn Sie so etwas wollen sprechen Sie mit den Anbietern und diese werden Ihnen schon sagen, warum sie auf dem Land kein Interesse haben.
Das immer mehr Menschen in die Stadt ziehen ist nicht nur hier so, sondern in ganz Deutschland ein Problem. Untersuchungen haben ergeben, dass Städte unter 50 000 Einwohnern immer mehr schrumpfen werden, während die Großstädte immer weiter wachsen. Ein Umstand dem eine kleine Gemeinde wie Eberbach nur wenig entgegensetzen kann. Wenn dann die Pendler auch noch die Parkplätze in der Innenstadt belegen, verschärft sich die Situation nur.
Ich verstehe die Aufregung auch nicht. Kein Mensch in Heidelberg käme auf die Idee, kostenlose Parkplätze direkt am Bahnhof zu fordern, hier in Eberbach meint jeder, wir wären dazu verpflichtet.
Für 16,00 Euro können Sie einen Parkplatz für den ganzen Monat bei den Stadtwerken mieten und dass ist nun wirklich nicht zu weit.

@ Neu Eberbacher, wenn die Mitarbeiter der Ordnungsbehörden am Mittag schon keine Formulare mehr haben für die vielen Falschparker, zeigt dies doch nur die Ignoranz und Frechheit der betroffenen Autofahrer. Wenn sie ordnungsgemäss einen Parkschein im Auto oder die Parkuhr benutzen kann es doch egal sein, wie viele Parkraumüberwachungsmenschen unterwegs sind.

Antwort von Jürgen Creß (22.10.2018 07:09)

@ Schelm

100% Zustimmung

Antwort von Odenwälder (22.10.2018 08:46)

Lieber Schelm,

Meinungen können sich unterscheiden. Wie Sie selbst festgestellt haben, und es ebenso als Problem bezeichnen, dass "die Städte unter 50.000 Einwohnern immer mehr schrumpfen werden", frage ich mich, ob dieser Zentralismus von der Politik gewünscht wird. Dem Problem der hohen Mieten in den Ballungsräumen könnte man doch mit Entflechtung entgegenwirken. Die kleinen Städte und Gemeinden würden nicht ausbluten. Hierfür muss jedoch eine Mobilitätsmöglichkeit auch geschaffen werden.

Fakt ist, wer in den kleinen Gemeinden wohnt, ist auf ein Auto angewiesen, wenn er täglich mehr als 10 km unterwegs ist, da es keine sinnvolle Möglichkeit gibt auf Bus und Bahn umzusteigen.
In Heidelberg am Hbf brauche ich kein Auto, hier habe ich ja eine tolle Anbindung. Es geht doch darum aus dem Umland nach HD zu pendeln. Wohne ich in HD, dann habe ich mit Carsharing und ÖPNV ausreichend Möglichkeiten. So etwas wäre auch auf dem Land wünschenswert.

Wie soll denn ein Pendler Ihrer Meinung nach motiviert werden, den ÖPNV zu nutzen? Die Frage stelle ich auch an Herrn Cress, der ja anscheinend selbiger Meinung ist.

Mit noch mehr Verkehrsinfarkt? Mit noch mehr Kosten für den Autofahrer? Mit noch mehr Unsicherheit, wie der aktuellen Dieseldebatte?

Antwort von Sonnenblume (22.10.2018 09:07)

@ Schelm

Originalton: "Von mir gibt es keine Antwort mehr" - und kurz darauf erneut ein "ellenlanger Text"?
Und keine neuen Ansichten, außer " dagegen zu sein"?!
Warum ereifern sich Nicht-Pendler so über dieses Thema?

Antwort von Patrick Poser (22.10.2018 09:10)

@Schelm

Ihre Ausführungen zur Frage der Kostenfreiheit von Parkplätzen und der Verpflichtung zur Bereitstellung von Infrastruktur für die Bewohner der Umlandgemeinden teile ich vollständig.

Das Beispiel mit dem zusätzlichen Bus von Pleutersbach an den Bahnhof kann ich als direkt Betroffener aber so nicht stehen lassen. Die Buslinie wurde zum 01.01. des Jahres gestartet und von mir nicht täglich, aber doch häufig genutzt. Bereits im Februar wartete ich das 1. Mal komplett vergeblich auf den Bus, im März ein weiteres Mal. Dazwischen gab es noch einen Tag, an dem die Verspätung so groß gewesen wäre, dass ich den Zug nicht hätte erreichen können (der Bus kam mir auf dem Weg mit dem Pkw nach Eberbach entgegen). Nach diesen Erfahrungen habe ich die Nutzung dieser Verbindung eingestellt. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit ist generell auf dieser Linie, die als einzige Vorortverbindung nicht von den Stadtwerken, sondern von einem privaten Anbieter bedient wird, ein großes Problem.

Und noch ein Wort zu den Nutzerzahlen. Anfangs fuhren im Schnitt 4 bis 6 Personen mit, obwohl die Verbindung weder im Aushangfahrplan dargestellt war, noch in der elektronischen Verbindungsauskunft auftauchte, was ich für ein neues Angebot ganz ordentlich finde. Wenn die Nutzer allerdings alle ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht haben ist es kein Wunder wenn der Schnitt am Jahresende tatsächlich bei 1 endete.

Antwort von Warum (22.10.2018 10:35)

Warum sollte die Stadt, sprich die Eberbacher Bürger, für Bahnkunden kostenfreie Parkplätze anbieten? Käme jemand auf die Idee für Discounter kostenfreie städtische Parkplätze zu fordern? Die Discounter bieten das für ihre Kunden selbst an. Klar ist es für viele Pendler ärgerlich, aber es gibt in Eberbach tatsächlich kostenfreie Parkplätze, von denen aus man bequem zum Bahnhof laufen kann. Oder kostengünstige Plätze, für die man Parktickets kaufen kann.

Antwort von Joe (23.10.2018 07:29)

Hallo,

das mit den kostenlosen Parkplätzen für Pendler würde nicht lange funktionieren. Nach kurzer Zeit wären diese durch andere Autos von Nichtpendlern besetzt. Da gäbe es dann einige Dauerparker. Ich pendle von Waldbrunn jeden Tag nach Eberbach und habe mit den 16 € im Monat kein Problem. Zusammen mit dem Jobticket ist der Arbeitsweg doch noch viel günstiger als jeden Tag mit dem Auto zu fahren.

Antwort von Patrick Poser (31.10.2018 19:53)

@Joe
Ich kann Ihre Ausführungen um einen weiteren Aspekt ergänzen. Passt nicht 100%, da es um Fahrräder statt um Autos geht, aber das Phänomen ist gleich.
Wenn ich mich richtig erinnere wurde der Fahrradunterstellplatz neben dem Bahnhofsgebäude dankenswerterweise von der Stadt Eberbach bezahlt, da die Bahn für Radfahrer nichts tun konnte/wollte.
Nachdem ich diese Unterstellgelegenheit im Sommer häufig nutzte, ist mir folgendes aufgefallen: den ganzen Sommer über standen 3 Fahrräder in nicht fahrbereitem Zustand (Reifen platt und allg. Zustand eher bescheiden) unbewegt am selben Platz.
Bei weiteren Rädern hatte ich auch den Eindruck, dass sie selten bis nie bewegt wurden. Nicht so klar und offensichtlich wie die Schrotträder, bei diesen ist es einfach auffälliger, aber doch gut erkennbar.
Hier blieb für mich der Eindruck, dass der Unterstellplatz zum Entsorgen von Metallschrott und als bequem anzulaufender Abstellplatz (anders als der eine oder andere Fahrradkeller in Wohngebäuden) genutzt wird.
Auch hier gilt: was nichts kostet und dazu noch wenig bis gar nicht kontrolliert wird, wird ausgenutzt.

Antwort von Anwohnerin (01.11.2018 12:51)

@Patrick Poser
Dass der Fahrradunterstand nicht genutzt wird kann ich nicht sagen. Es werden etliche Fahrräder und Motorroller dort abgestellt. Das Problem (und das habe ich selbst schon beobachtet) ist, das Kinder und Jugendliche auf den Motorrollern sitzen und diese durch Tritte versuchen zu beschädigen. Es wird versucht die Klappe zu öffnen um den Roller kurzzuschließen (?) oder das Helmfach aufzubrechen. Ich würde dort mein Fahrrad oder meinen Motorroller auch nicht unterstellen wollen.
Und um unangebrachte Kommentare zu vermeiden, ja, ich habe die Polizei darüber informiert.

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